Gibt es hier eigentlich noch Menschen in den Vierzigern, die Vollzeit arbeiten, verheiratet sind, mindestens ein Kind haben und das Gefühl haben, dass sie nicht ständig nur damit zu tun haben, ihr Leben im Griff zu behalten?
Gestern endlich im Kino DIGGER gesehen. Warum dieser geniale Film aktuell überall floppt?
1) Zu wenige Menschen erkennen noch echte Filmkunst und wissen sie zu schätzen.
2) Im Rahmen einer Satire auf eigene Unzulänglichkeiten hingewiesen zu werden, muss man erstmal ertragen.
Vermeide Hautkrebs, haben die gesagt. Geh regelmäßig zur Kontrolle, haben sie gesagt.
Dass ich dafür 99 Euro privat zahlen muss, damit ich überhaupt innerhalb von 3 Jahren mal eine Chance auf einen Termin bekomme, hätten sie ja gleich dazu sagen können.
Sagt mal Leute: Haben wir uns vor 15 Jahren auf Twitter auch so benommen (keine Ahnung von Leben mit Kindern, echter Karriere und „The Struggle is real“) wie diese ganze Krypt-/Finance-/Coachingbubble jetzt?