Sebastian Vorbach retweeted
Wie kleinkariert es doch insbesondere rückblickend betrachtet wirkt, dass Hubert Aiwanger stets wegen seiner Mundart aufgezogen wurde, schief belächelt, als sei das Hochdeutsch elitärer Hauptstadtteile und ihrer Talkshows die formvollendete Version der Muttersprache, als könne intelligent nur sein, wer sprachlich überhaupt keine Eigenheit mehr aufweist. Und das gilt ja eigentlich für den ganzen Typ Aiwanger, dessen Analyse eine eher traurige Tatsache über die deutsche Öffentlichkeit beziehungsweise das, was in ihr stattfinden darf und soll, entblättert: Wer nicht in den Stromlinien des politischen Betriebs mitschwimmt, von Form über Inhalt bis Sprache, der muss leiden. Oder zumindest büßen, denn auch zum Leiden ließ sich Aiwanger nicht nötigen, so oft es auch an ihm versucht wurde.
welt.de/debatte/plus6aed79c5…
Die Midterms waren kein "Sieg für die Demokratie", sondern lediglich Demokratie: unzufriedene Wähler geben ihr Vertrauen jemand anderem und der Verlierer akzeptiert das Ergebnis.
Dass "Autokrat", "Faschist" etc vielen rechtspopulistischen Demokraten fälschlich angedichtet wurden, zeigt ihr Verhalten in der Wahlniederlage
Mit dem Wissen, was er auslöste, würde Bärbel Bas den Vorwurf gegenüber dem Koalitionspartner CDU heute nicht mehr so formulieren. Aus den eigenen Reihen hätte sie sich hingegen öfter Rückendeckung gewünscht. Unangenehm für diejenigen in der SPD, die sich besonders moralisch erhaben über die Union empörten
„Einzeltäter“ kennt man bereits aus anderen Tatbereichen. Jeder Fall sei ein Einzelfall – ein größeres Problem gebe es nicht. Doch Beispiele wie Silvesternächte, aber auch diverse Freibadvorfälle zeigen: Es gibt ein massives Problem mit Jugendlichen aus dem migrantischen Milieu, meist schon in zweiter oder dritter Generation, die jeglichen Respekt vor dem Staat verloren haben.
Spät, aber doch erkennt ZDF-Intendant Himmler, dass Jan Böhmermann und sein Format mit den Jahren fanatisch wurden. Was unterhaltsam begann, hatte zum Schluss nur die traurige Pointe, dass die Opfer Böhmermanns ihn mit ihren Beiträgen auch noch finanzieren mussten
In Magdeburg haben sich die Sozialausgaben für rumänische Staatsbürger seit 2013 verzwanzigfacht. In Hagen beziehen 70 Prozent der rumänischen Staatsbürger Grundsicherung. Eine MDR-Reporterin ist dem Thema in „EU-Armutsmigration: Sozialstaat in der Sackgasse?“ nachgegangen. In den Herkunftsorten hat sich das Stadtbild verändert
Das Problem ist nicht, dass Elif Eralp verständlicherweise Angst vor diesem Milieu hat, sondern welches Handeln sie daraus ableitet
Lars Klingbeils Frauenproblem:
Während er als SPD-Parteichef neben sich eine Frau an der Spitze braucht, fordern immer mehr, dass es neben einer Parteichefin keinen Lars Klingbeil mehr zwingend mehr braucht
Lars Klingbeil braucht neben sich eine Frau an der Spitze, doch immer mehr Frauen fordern keinen Lars Klingbeil mehr zwingend daneben
„Die Abgeordneten können nicht einfach vor Entscheidungen davon laufen“ to.welt.de/vXPcuTa
Das Bundesverfassungsgericht hat das Eingreifen eines CDU-Kanzlers das letzte Mal schon für eine brillante Idee gehalten…
SPD-Abgeordnete fordert Friedrich Merz vor Wahl in Sachsen-Anhalt zum Eingreifen auf to.welt.de/Bt0lLCf
72 Polizeibeamte sollen seit dem Wahlsieg der Linken die Hauptstadt verlassen und haben einen Wechsel angefragt oder bereits beantragt haben. Zum Vergleich: 2025 wechselten 22 Berliner Polizisten in ein anderes Bundesland
Vorbild Frankreich? Dass sich die Linken einen Protest wie in Frankreich auch in Deutschland wünscht und dabei Polizisten und Medien eher als Gegner sieht, vor denen man Demonstranten schützen muss, zeigt, dass sie weit davon entfernt ist, regierungsfähig zu sein.
Meloni zeigt, wie Law & Order geht: „Gewaltsame Teilnahme an einer Demonstration“ als neuer Straftatbestand, härtere Strafen für Randalierer und Elternhaftung. Nach Ausschreitungen bei Protesten beschließt Italiens Regierung strengere Sicherheitsmaßnahmen – auch für Minderjährige
handelsblatt.com/100263895.h…
Friedrich Merz ist zugutezuhalten, dass er sich nicht zu fein ist, persönlich auf einer Veranstaltung bei Unternehmen für Investitionen zu werben. Dass er im Gespräch mit dem Nvidia-Chef vor allem an Regulierung interessiert war, ist die Kehrseite





