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Joined October 2017
Talenter.io is the same as Rarible.com only for services. We are also looking for 300,000 USD for the next milestone. I don't know if this will turn into 2.4B USD. At least the chances are very good. Do you want to join? cointelegraph.com/news/garry…
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Wie man Wahlen manipuliert. Elon erklärt es so, dass selbst Tagesschau 70+ es versteht.
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Flüchtlingsindustrie: 90 600 Euro Monatsgehalt Sie haben richtig gelesen: Dr. Kathrin Sommer, fünf Monate lang Geschäftsführerin des städtischen "Flüchtlings"unterbringungsunternehmens "fördern und wohnen" hat im Jahr 2025 für knapp fünf Monate Arbeit insgesamt 453 000 Euro Steuergeld erhalten. Das ergab eine Anfrage meiner Fraktion. Darin enthalten: 200 000 Euro Abfindung und 25 000 Euro "Bonuszahlungen" - obwohl man sich nach kurzer Zeit von ihr getrennt hat. Die Flüchtingsindustrie ist längst ein Selbstbedienungsladen am Steuertrog. Skandal im Skandal: Der Senat verweigert die Antwort auf die Frage, wofür die Bonuszahlungen ausgezahlt worden sind. Und der Senat verweigert auch die Antwort auf die Frage, warum man sich von ihr getrennt hat. Leute, lasst Euch sowas nicht länger gefallen. Screenshot: Hamburger Abendblatt
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EU-Chefin Von der Leyen feiert Wahl-Trickserei in Brasilien als „Sieg der Demokratie“. Kurz nach Schliessung der Wahllokale liess Lula über den befreundeten Verfassungsrichter Cristiano Zanin die Wahl um zwei Stunden verlängern und gewann dann „völlig überraschend“ gegen seinen konservativen Herausforderer Flávio Bolsonaro. Pikant: Vor seiner Ernennung zum Verfassungsrichter war Zanin als persönlicher Anwalt Lulas tätig und spielte unter anderem in dessen Präsidentschaftswahlkampf 2022 eine wichtige Rolle.
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Kurz vor Wahlende lag Lula zurück aber dann wurde die Wahl um 2 Stunden verlängert und wie von Zauberhand kamen 11 Mio Stimmen dazu die alle an Lula gingen.
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Ein einfacher Vergleich:
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Macht bricht Recht - und damit ist der Rechtsstaat am Ende. Staatsrechtler Volker Böhme-Nessler über den dilettantisch durch die Weltgeschichte fuhrwerkenden Lars Klingbeil und seine demonstrative Missachtung von Grundgesetz und Rechtsstaat. tichyseinblick.de/meinungen/…
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Paukenschlag in Brüssel: Die EU zerstört nun systematisch den Zweitmarkt für Gebrauchtwagen-und Ersatzteile! Wird ein Auto gekauft um z.B einzelne Teile auszubauen und als Ersatzteil zu verkaufen, gilt es automatisch als "Altfahrzeug" und hat in Zukunft viel strengere Auflagen und Regulierungen. Es wird also nicht verboten, sondern systematisch so teuer gemacht, dass es sich nicht mehr lohnt. Da allerdings viele Hersteller für ältere Autos keine Ersatzteile anbieten, bricht somit der Handel mit Ersatzteilen nach und nach zusammen. Für Gewerbliche Anbieter gelten dann ab 2029 noch strengere Vorschriften. Tja, wenn ihr nicht von selbst auf die EU hört, und brav einen neuen Hybrid mit 25 nervigen Assistenz-Systemen kauft, dann müsst ihr eben anders dazu gebracht werden. Aber denkt immer schön daran. Die EU ist wichtig für uns und den "Frei" Handel 😂😂😂
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"Deutschland ist ein reiches Land."
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Kein Minister darf entscheiden, ob ein geltendes Gesetz angewendet wird. Nachdem eine Panne die höhere Tabaksteuer vorzeitig in Kraft gesetzt hat, weist Klingbeil den Zoll an, das neue Gesetz zu ignorieren. Damit bricht er mit einem Verfassungsprinzip – und stellt die Macht über das Recht. tichyseinblick.de/meinungen/…
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Nie vergessen, wie schamlos sie logen...
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Este video es el mejor ejemplo de que una decisión puede cambiar tu vida
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Man muss sich diesen Vorgang auf der Zunge zergehen lassen. Am 20. September haben knapp 300.000 Berliner der AfD ihre Zweitstimme gegeben. 16,3 Prozent, drittstärkste Kraft, 29 Sitze im Abgeordnetenhaus. Nach der Geschäftsordnung des Hauses steht ihr damit erstmals das Vorschlagsrecht für einen der beiden Vizepräsidentenposten zu. Und noch bevor sich das neue Parlament am 29. Oktober überhaupt konstituiert, haben Linke und SPD verkündet, dass sie den Kandidaten nicht wählen werden, die Grünen haben es faktisch ausgeschlossen. Aus der CDU heißt es, man werde ihn voraussichtlich ebenfalls durchfallen lassen. Das Urteil steht fest, bevor auch nur ein Stimmzettel gedruckt ist. Der Kandidat heißt Martin Trefzer. Er sitzt seit 2016 im Abgeordnetenhaus und gehörte dem Präsidium in der Wahlperiode von 2016 bis 2021 bereits als Beisitzer an. Der Mann kennt das Haus, die Abläufe, die Geschäftsordnung. Seine Fraktion hat ihn einstimmig nominiert. Wer ihm die Eignung absprechen will, müsste also konkret werden. Konkret wird aber niemand. Es geht nicht um Trefzer. Es ging nie um Trefzer. Man höre sich die Begründungen an. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Sebastian Walter, will den Vorschlag der AfD angeblich prüfen, kann sich aber an keinen einzigen zustimmungsfähigen AfD-Vorschlag der Vergangenheit erinnern. Eine Prüfung, deren Ergebnis vorher feststeht, ist keine Prüfung, sondern eine Inszenierung. Integrität, Unbescholtenheit, Überparteilichkeit verlangt Walter vom Vizepräsidenten, und spricht all das einer ganzen Partei pauschal ab, ohne ein einziges Wort über die Person zu verlieren, um die es eigentlich geht. Die SPD wiederum lässt mitteilen, man bewerte Wahlvorschläge individuell, im Fall Trefzer werde es aber sicher keine Unterstützung geben. Individuell bewertet, kollektiv abgelehnt. Das sagt eine Partei, die gerade mit 12,1 Prozent ihr schwächstes Berliner Ergebnis aller Zeiten eingefahren hat und nun anderen erklären will, was der Wähler verdient. Den Gipfel aber liefert die Linke. Sie ist stärkste Fraktion, sie darf den Parlamentspräsidenten vorschlagen, und ihr Sprecher erklärt, man werde selbstverständlich niemanden wählen, der einer demokratiefeindlichen Partei angehört. Die Linke. Rechtsidentisch mit der SED, die einst Mauer und Schießbefehl verantwortete, mehrfach umbenannt, aber nie aufgelöst. Ausgerechnet sie erteilt nun Zeugnisse in Demokratiefestigkeit. Dazu kommt: In Thüringen stimmte 2020 der damalige linke Ministerpräsident Bodo Ramelow persönlich für den AfD-Kandidaten Michael Kaufmann als Landtagsvizepräsidenten. Was damals ein Akt parlamentarischer Fairness war, ist heute plötzlich undenkbar? Die Maßstäbe biegen sich, wie es gerade passt. Bleibt die CDU. Die Berliner Union hat bei dieser Wahl fast zehn Prozentpunkte verloren. Und trotzdem derselbe Reflex wie immer: Brandmauer hoch, Augen zu, weiter so. Dabei hat Sachsen-Anhalt gerade vorgeführt, dass die Republik nicht untergeht, wenn ein AfD-Politiker ins Präsidium gewählt wird. Tobias Rausch wurde dort Anfang Oktober zum Landtagspräsidenten gewählt, mit 48 Stimmen und damit mit mehr Stimmen, als AfD und BSW zusammen haben. Abgeordnete anderer Fraktionen haben also in geheimer Wahl getan, was sie öffentlich nie zugeben würden. Berlin ist kein Einzelfall, sondern Teil eines Systems. Im Bundestag stellt die AfD seit ihrem Einzug 2017 keinen einzigen Vizepräsidenten, Kandidat um Kandidat ließ man durchfallen. In Hessen, wo die AfD größte Oppositionsfraktion ist, scheiterte zuletzt Anfang Oktober Lothar Mulch in drei Wahlgängen, im November folgt der nächste Anlauf. In Bayern ist die AfD seit 2018 mehr als ein Dutzend Mal gescheitert. Formal ist das alles zulässig, die Wahl ist frei, das hat auch Karlsruhe bestätigt. Aber ein Vorschlagsrecht, das von vornherein ins Leere laufen soll, ist kein Recht, sondern eine Attrappe. Man gewährt es auf dem Papier und kassiert es im Plenum wieder ein. Genau darin liegt der eigentliche Skandal. Das Präsidium soll das ganze Parlament repräsentieren, nicht nur den Teil, der den übrigen Fraktionen genehm ist. Wer fast ein Fünftel der Abgeordneten dauerhaft vom Präsidium fernhält, sagt damit einem Sechstel der Wähler, dass ihre Stimme weniger zählt. Man nennt das dann Verteidigung der Demokratie. In Wahrheit ist es ihre Aushöhlung durch Parteien, die den Wähler nur so lange respektieren, wie er richtig wählt. Und die Rechnung wird kommen. Jede dieser Abstimmungen ist ein Wahlplakat für genau die Partei, die man kleinhalten will. Der Bürger sieht sehr genau, wer hier Fairness predigt und Ausgrenzung praktiziert. Am 29. Oktober haben CDU, SPD, Grüne und Linke die Gelegenheit, das Gegenteil zu beweisen. Sie werden sie nicht nutzen. Und dann sollen sie sich bitte nicht wundern. apollo-news.net/auch-in-berl…
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Fr. Gohlke hat ihren Tweet, in dem sie das Ergebnis eines gewaltsamen Brandanschlags feiert, gelöscht. Ich habe ihn vorher archiviert! Es soll keiner sagen, er habe nicht gewusst, wen er da wählt.. #DieLinke
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🚨🇪🇺🤣👏Ursula von der Leyen a fui le Parlement européen en pleine allocution de l'eurodéputé slovaque Milan Uhrík. « Ne courez pas Ursula, ne courez pas ! » « Vous devriez avoir honte que, avec Zelensky, vous essayiez de tromper les Européens d'un autre 70 milliards d'euros. »
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Precht: »Mein Vater hat bei der 2. Impfung einen Komplettzusammenbruch erlitten... Mein Vater wollte sich nicht impfen lassen. Ich habe gesagt, mach das trotzdem, sonst kann ich dich nicht mehr besuchen...« Anschließend weigert sich das Krankenhaus, den Impfschaden beim Paul-Ehrlich-Institut zu melden. »Da wusste ich: Ok, ich kann den offiziellen Statistiken nicht glauben.«
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🔥 Hitlers Adlerhorst abgebrannt: 33-Jähriger in Psychiatrie untergebracht Am Freitagabend, 23. Oktober 2026, stand das Kehlsteinhaus auf dem Obersalzberg bei Berchtesgaden in Vollbrand. Das historische Gebäude, 1938 von der NS-Führung als Teehaus für Hitler errichtet und international als Adlerhorst bekannt, brannte weitgehend nieder. Verletzte gab es nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Die Polizei nahm noch in der Nacht einen 33-jährigen Deutschen fest. Der Mann mit Wohnsitz in Berlin (woher sonst) und kam den Einsatzkräften auf einem roten Motorrad ohne Kennzeichen auf der steilen Kehlsteinstraße entgegen. Er verströmte Brandgeruch und versuchte zu fliehen. Die Beamten stellten ihn. Gegen ihn besteht dringender Tatverdacht wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Ein psychiatrisches Kurzgutachten ergab eine psychische Erkrankung. Der Ermittlungsrichter erließ daraufhin einen Unterbringungshaftbefehl. Der 33-Jährige wurde noch am Samstag in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Traunstein prüfen die Hintergründe und das Motiv – darunter auch ein mögliches politisches. Aussagen des Beschuldigten sind laut Ermittlern wegen der Erkrankung mit Vorsicht zu betrachten. Die moderne Psychiatrie hat erstaunliche Fortschritte gemacht. Benötigte man früher noch wochenlange Sitzungen mit dem Patienten, um eine Geisteskrankheit zu diagnostizieren, kann man das heutzutage direkt im Polizeiwagen noch vor der ersten Pressekonferenz über einen Schnelllecktest. Färbt sich der Teststreifen grün, ist der Täter verrückt und schuldunfähig und die Tat hat keinen politischen oder islamistischen Hintergrund. Jegliche weiteren Diskussionen oder Ermittlungen in diese Richtung sind damit hinfällig.
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Die Vorgeschichte ist so simpel wie offensichtlich: Der Westen hat 2014 einen illegalen Putsch gegen die legitime gewählte Regierung der Ukraine organisiert, finanziert und durchgeführt. Anschließend haben ukrainische Nazis mit Duldung oder im Auftrag der Putschregierung in Kiew in der Ostukraine versucht, eine ethnische Säuberung durch Ermordung und Vertreibung der russischen Bevölkerung durchzuführen, weil diese sich dem illegalen Putsch widersetzt hat. Von 2014 bis 2022 wurden durch ukrainischen Artilleriebeschuss im Donbas 14.000 Menschen getötet. Von umprovoziert kann daher überhaupt keine Rede sein. Und wer es abstreitet, braucht sich nur die alten Nachrichten in der Mediathek von ARD und ZDF anzusehen. Man hat es bisher wohl vergessen, das alles zu löschen. Es wäre auch sinnlos, weil Kopien überall kursieren.
All the time we are told how the war in Ukraine is "unprovoked" But then i see this video from early 2014, were Ukrainian soldiers, fully supported by the CIA, are firing at homes in Eastern Ukraine, creating chaos in the region........
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Man muss sich diesen Vorgang auf der Zunge zergehen lassen, denn kein Satiriker hätte ihn sich auszudenken gewagt. Die Bundesregierung wollte Rauchern ab dem 1. Januar 2027 Stufe um Stufe tiefer in die Tasche greifen. Herausgekommen ist ein Gesetz, das am 20. Oktober im Bundesgesetzblatt verkündet wurde und mit dem dürren Satz endet, es trete am Tag nach der Verkündung in Kraft. Seit Mittwoch gilt es also. Nicht ab Neujahr. Jetzt. Und weil Pfusch selten allein kommt: Mit dem neuen Gesetz ist das alte verschwunden, und für Liquids in E-Zigaretten steht für den Rest des Jahres schlicht kein Steuersatz mehr drin. Nach dem Wortlaut sind sie bis Silvester steuerfrei, während für Zigaretten auf dem Papier bereits Sätze greifen, die erst am Ende der Erhöhungsstaffel vorgesehen waren. Ein Gesetz, das gleichzeitig zu viel und zu wenig besteuert. Das muss man erst einmal hinbekommen. Der Fehler stand nach Angaben des Ministeriums schon im Regierungsentwurf. Er ist durch das Kabinett gewandert, durch den Finanzausschuss, durch zweite und dritte Lesung im Bundestag, durch den Bundesrat, über den Schreibtisch des Bundespräsidenten. Hunderte Referenten, Abgeordnete, Juristen und Staatssekretäre, und keiner hat den letzten Artikel gelesen. Das ist keine Panne. Das ist der Offenbarungseid eines Gesetzgebungsbetriebs, der Steuererhöhungen im Akkord durchwinkt, ohne noch hinzusehen, was er da eigentlich beschließt. Die Hauptverantwortung trägt Lars Klingbeil. Sein Haus hat den Entwurf geschrieben, sein Haus hat ihn verschlampt. Zuständig ist die Abteilung für Zoll und Verbrauchsteuern, seit 2025 geführt von einem SPD-Mann, den Klingbeil aus dem Innenministerium von Nancy Faeser geholt hat. Diplom-Politologe, früher Hip-Hop-Künstler, danach Parteiapparat. Niemandem muss man seine Jugend vorhalten. Man darf aber fragen, warum ausgerechnet die Abteilung, die Milliarden an Verbrauchsteuern verantwortet, nach Parteibuch besetzt wird statt nach Fachkunde. Das Ergebnis liegt jetzt im Bundesgesetzblatt. Doch der eigentliche Skandal beginnt erst nach dem Fehler. Statt das Parlament um Korrektur zu bitten, hat das Ministerium die Generalzolldirektion angewiesen, das geltende Gesetz vorerst nicht anzuwenden und weiter die alten Sätze zu erheben. Der Wille des Gesetzgebers sei ja klar, heißt es. Auf die Frage, welche Norm einem Minister erlaubt, ein verkündetes Gesetz beiseitezulegen, verwies ein Sprecher sinngemäß auf eben diesen Willen. Bemerkenswert. In einem Rechtsstaat bindet der Wortlaut des Gesetzes, nicht die Sprachregelung eines Ministeriums. Ein Staatsrechtler der Universität der Bundeswehr hat es trocken auf den Punkt gebracht: Das Gesetz sei so zu vollziehen, wie es verkündet wurde. Was heißt das für die Unternehmen? Sie sollen sich auf eine Mitteilung des Finanzministeriums verlassen und gegen den ausdrücklichen Gesetzestext handeln. Kein Gericht ist an eine solche Zusage gebunden. Der Mittelständler, der heute im Vertrauen auf Klingbeils Wort produziert, trägt morgen das Risiko allein. Bei den Liquids läuft es umgekehrt: Dort kassiert der Staat weiter eine Steuer, für die es nach dem Gesetzeswortlaut derzeit keinen Tarif gibt. Dass ausgerechnet eine Regierung, die jeden Bürger mit Meldepflichten und Bußgeldkatalogen überzieht, das Gesetz für sich selbst wie eine unverbindliche Empfehlung behandelt, sagt alles über ihr Verhältnis zum Recht. Inzwischen will das Ministerium die Sache per Berichtigung aus der Welt schaffen. Auch das ist Flickschusterei. Eine Berichtigung ist für Druckfehler gedacht, nicht für ein Gesetz, das exakt so beschlossen wurde, wie es nun im Gesetzblatt steht. Wer den Widerspruch zwischen Begründung und Gesetzestext auf dem Verwaltungsweg in die gewünschte Richtung auflöst, hebelt das Parlament aus. Dann kann man sich die Gesetzgebungsartikel des Grundgesetzes gleich sparen. Es gibt nur einen sauberen Weg, und Wolfgang Kubicki hat ihn im Cicero benannt: Der Bundestag muss zusammentreten und das Gesetz ändern, notfalls in einer Sondersitzung. Artikel 39 des Grundgesetzes sieht genau das vor. Die Bundestagspräsidentin muss einberufen, wenn ein Drittel der Abgeordneten, der Bundespräsident oder der Kanzler es verlangt. Friedrich Merz könnte das mit einem einzigen Satz auslösen. Geschehen ist bislang nichts. Wer lieber auf Verwaltungsbriefe und Berichtigungstricks setzt, als sich vor dem Plenum zu erklären, stellt Gesichtswahrung über Rechtssicherheit und Bequemlichkeit über die Verfassung. Am Ende zahlt der Bürger, wie immer. Was Klingbeil heute verstolpert, holt er sich morgen an anderer Stelle zurück. Eine Regierung, die nicht einmal den Schlusssatz ihrer eigenen Steuergesetze im Griff hat, verlangt Vertrauen in ihre Haushaltsführung. Dieses Vertrauen hat sie in dieser Woche selbst verraucht. cicero.de/innenpolitik/chaos…
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