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Goethe sah als junger Mann/
Sich einmal seine Pickel an./
Er war entsetzt und ging sodann/
Deshalb allein zum Kickelhahn./
Er schabte dort (das sehr behände)/
Verse in die Hüttenwände/
Auf etwas Neues war er aus,/
Es kam jedoch „Ein Gleiches“ raus.
(Alea Torik)
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Tja, so war der Holländer an der Deutschen Oper tatsächlich.
Absolut grauenvoll daneben.
Ich bin in großer Sorge, ob die Deutsche Oper diese Intendanz überleben kann. Das ist meine Heimoper.
Der Mann ist m.E. zu klein, der Sache überhaupt nicht gewachsen.
diepresse.com/41391360/wagne…
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Dieser "Fliegende Holländer" von #MiloRau ist ein Konzept-Papiertiger, schwächlich bewegt vom langweiligsten "Holländer"-Dirigat ever (#GiedrėŠlekytė). Der gesprochene Prolog legt die exegetische Grundrichtung fest: Deutschland wäscht sich mit seiner Unterstützung Israels von der eigenen Schuld rein. Inszenatorisch wird das untermauert durch einen willkürlich zusammengestellten Strauß von Belehrungstexten, einseitiger Perspektive, Tonnen von Videos, einem akustisch denkbar ungünstigen Raum und Sängern, bei denen man auf Personenregie verzichtet hat. Nur #AušrinėStundytė (Senta) und #TomaszKonieczny (Holländer) bringen von sich aus Aktivität in die Bude. Letzteren kann man wegen Indisposition schon bald nicht mehr hören (#DerekWelton singt von der Seite), Erstere würde man am liebsten gar nicht hören. Erik (#AttilioGlaser) ist gut, der Rest verzichtbar, vor allem der Daland von Tareq Nazmi und der Steuermann von Omar Mancini. Ein passender biografischer Hintergrund der Sänger – verbunden mit Israel oder dem Holocaust, über Eltern oder Großeltern – war für die Inszenierung wichtig. Der Musik hats nicht geholfen. deutscheoperberlin.de/de_DE/…
Auch so ein mediales Phänomen, dass die maximal polarisierenden Figuren eine Stimme bekommen.
(Herrn Schmelzer spielt es mir (zu) oft über TikTok ein und es ist definitiv einer der wenigen Accounts, der mich erheblich triggert.)
Lehrer: „Wäre ich nicht Beamter, würde ich sofort streiken!“ focus.de/kultur/kino-tv/lehr…
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Meine Meinung zu Heißluftfritteusen: der ganze Hype konnte nur entstehen, weil keiner Bock hat, das Backrohr sauberzumachen. Hättest du das Geld für die Fakefritteuse gleich in einen Backofen mit Selbstreinigungsfunktion investiert, stünden jetzt nicht zwei Geräte in deiner Küche rum
Das Schöne: Bei Dussmann gibt es so viel, dass man im Entscheidungsloop gefangen ist und dann lieber nichts kauft.
Spart.
Das Überangebot in den Mediatheken und bei den Streamingdiensten hat einen großen Vorteil: Nach 20 min kann ich mich nicht entscheiden und schaue Nichts. Das spart 70min*.
*ausgehend von einer durchschnittlichen Filmlänge von 90min
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Replying to @spiroskaye @elonmusk
I'm definitely not anti-achievement and never criticized real achievements, including by Elon.
I even own two Teslas.
I do expose marketing stunts that, while cool on the surface, are not the achievements they are claimed to be.
Compressed air thrusters might give you acceleration boosts in any direction.
They might even make your car hover for a couple of seconds if you accept replacing the passenger seat by a 400 liter high-pressure air tank.
But they are not a path to actual flying cars.
The same way Burt Rutan's SpaceshipOne was never going to be a path to orbital flights (just bunny hops out of the atmosphere).
I am anti-Musk when it comes to politics. His political actions, the massive dissemination of disinformation through X and other channels, and his support for authoritarian regimes and racist ideas have the effect of weakening democracy and weakening human decency and social progress around the world.
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Einst, als es noch Mai war,/
Lief Goethe still durch Weimar./
Er dachte: Wer den Reim hat,/
Wird sicher bald Geheimrat.
Und er, der keine Liebelei mied,/
Schrieb dann sogleich ein kleines „Mailied“.
(Alea Torik)
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Last night, a swarm of Opus 5.5 agents working for 9 hours and burning 254.2 million output tokens were able to fully reverse engineer and decompile the Linux source code
Full source archive available here kernel.org
Grab it before they take it down
Wollte mir „Die Lücken“ von Shida Bazyar als Hörbuch anhören.
Leider ist (für mich) die Stimme in Kombination mit der Art des Sprechens der Sprecherin des Hörbuchs ein Hindernis.
Schon bemerkenswert, was Stimme vermag (oder eben nicht).
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Eine Frau wird im Publikum von mehreren MAGA-Männern angegangen und es wird auf sie eingeschlagen– und der amtierende US-Präsident steht auf der Bühne, blickt darauf und verhöhnt sie.
Dass rohe Gewalt gegen eine Frau in einer Arena live bejubelt und von ganz oben ins Lächerliche gezogen wird, ist der absolute Tiefpunkt.
Das ist keine Politik mehr, das ist die institutionalisierte Verrohung einer Gesellschaft.
Sie trug ein T-Shirt mit der Aufschrift: „Release the Epstein Files"























