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Recipe: The Perfect Matcha Latte
Original Japanese Matcha Latte—straight from Kyoto. In the heart of Kyoto, tucked inside a lovingly restored machiya (a traditional townhouse), you’ll find Totaro Café.
open.substack.com/pub/veryma…
"Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet." – Franz Kafka
Was für ein meisterhafter erster Satz. Eines meiner Lieblingsbücher.
Der Process wird meist als Kampf des Individuums gegen eine unmenschliche Außenwelt verstanden. Josef K. ist das Opfer einer absurden Bürokratie und einer anonymen Macht wird, die ihn ohne Begründung anklagt.
Ich glaube, Kafka wollte uns etwas vollkommen anderes sagen. Der Process handelt nicht von einer kafkaesken Außenwelt, sondern alleine von unseren inneren Verstrickungen aus Selbstzweifeln, Selbstkritik, Selbstanklage und Selbstverurteilung, verbunden mit der Erwartungshaltung, die rettende Anerkennung müsste von außen kommen.
Ich glaube Josef K., der nach Status, beruflichem Erfolg und persönlicher Kontrolle und äußerer Anerkennung strebt, klagt sich selbst an ...
Der Process zeigt, wie unser Ego die Außenwelt verzerrt und uns in eine Spirale aus Selbstzweifeln ziehen kann.
Die Personen und Orte sind Metaphern für unsere inneren Stimmen; unser eigenes Tribunal. Der Dachboden, in dem der Prozess stattfindet, ist unser Kopfkino …
Der Process ist eigentlich eine humorvolle, groteske Persiflage. Und vielleicht ist es das größte Missverständnis, dass wir Kafka – und uns selbst – zu ernst nehmen.
Kafka selbst konnte über die Absurdität lachen – und lud uns ein, es auch zu tun. Laut Max Brod (enger Freund und Herausgeber) lachte Franz Kafka beim Vorlesen des ersten Kapitels so sehr, dass er „weilchenweise nicht weiterlesen konnte“ …
Und in der Parabel „Vor dem Gesetz“ gibt uns Franz K. die Auflösung, was uns den Weg zur inneren Freiheit versperrt …
Die Parabel erzählt von einem Mann, der den Zugang zum Gesetz sucht. Doch ein Wächter vor der offenen Tür verweigert ihm vermeintlich den Eintritt. Der Mann wartet ein Leben lang und fragt erst kurz vor seinem Tod, warum ihm der Einlass verwehrt blieb. Der Wächter antwortet: “Hier konnte niemand sonst Einlass erhalten, denn dieser Eingang war nur für dich bestimmt. Ich gehe jetzt und schließe ihn.”
Die offene Tür steht für unser Potenzial zur Selbstbestimmung; der Wächter symbolisiert unsere selbst auferlegten Schranken; der übertriebene Respekt vor den Wächtern ist unsere Angst, selbstbewusst zu handeln; und unsere Rechtfertigung, es nicht zu tun …
Kafka zeigt uns, dass uns nichts und niemand hindert, durch die Tür zu gehen – außer wir selbst. Die Tür steht offen und ist nur für uns bestimmt 💡
Perfektion kann nicht nur furchtbar anstrengend, sondern auch langweilig sein.
Ein Gegenentwurf ist das japanische Konzept des Wabi-Sabi, welches die Schönheit der Unvollkommenheit und des Alterns beschreibt.
Quelle: verymatcha.de/blogs/matcha/w…
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Often the easiest strategy to do more of what matters is to do less of what doesn’t.
Region-beta paradox
Things often have to get worse before they can get better.
en.m.wikipedia.org/wiki/Regi…
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Hate to say it, but this would followed quickly by 'Ukraine's Hiroshima moment.'









