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Romanistin. Liebt Hunde, das Meer und Schokolade jeder Art. Allergisch gegen jede Form von Extremismus. Just be a Mensch. Please. 🇪🇺🇦🇹🇮🇱

Wien, Österreich
Joined June 2009
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Señor Pablo will beim Spaziergehen motiviert werden, ungefähr alle 20 Sekunden. 😑
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Guten Rutsch ins Wochenende Euch allen!
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Loge17: Ich sehe den Sieg der Demokraten mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Na gut, eineinhalb lachend und halb weinend.  Das lachende Auge ist selbsterklärend. Zum weinenden: Die Demokraten – allen voran die progressiven Linken der Demokraten – haben diese Wahl nicht gewonnen, obwohl sie in weiten Teilen obsessive Israel-Hasser sind, sondern weil sie obsessive Israel-Hasser sind. Sollte die Opposition unter Führung von Gadi Eisenkot – in welcher Konstellation auch immer – in die Lage kommen, die Politik Israels zu ändern, dann bin ich gespannt, ob sich auch die Politik der Demokraten gegenüber Israel ändert.
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Das Nachtreten gegen kürzlich Verstorbene ist eines der grauslichsten Dinge, die ich kenne.
Empfehlung von Katjer. Ein Glück, dass endlich ein feministischer Blick auf diese äußerst unrealistische Janosch-Geschichte geworfen wird👌🏻 Spoiler: Du wirst es nicht schaffen, ernst zu bleiben
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Dass Cristiano Ronaldo seinen Rücktritt aus der portugiesischen Nationalmannschaft erklärt hat, ist ein starkes Signal dafür, dass es in Israel demnächst zu einer Regierung ohne Benjamin Netanjahu kommen könnte.
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Wien: Heute beginnt die Aktionswoche gegen Antisemitismus in Wien. Bis Freitag kommender Woche kann man sich im Haus der Geschichte bei Workshops, Führungen und Vorträgen kritisch mit Antisemitismus auseinandersetzen. wien.orf.at/radio/stories/33…
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Mehr als ein Jahr lang habe ich mich um ein Interview mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Jerusalem bemüht, um aus erster Hand mehr über den humanitären Einsatz des IKRK in Gaza zu erfahren. Das IKRK ist, im Gegensatz zu manch anderen Hilfsorganisationen, gegenüber Medien grundsätzlich sehr zurückhaltend und führt seine Arbeit in Konfliktzonen lieber im Stillen durch. Nach mehr als einem Jahr habe ich am 17. Oktober schließlich die Möglichkeit erhalten, den Vorarlberger Robert Burtscher vom IKRK in Jerusalem zu interviewen. Ich habe Robert Burtscher zwischen 2021 und 2023 mehrmals in Gaza getroffen, wo er damals fix stationiert war. Seit 2025 ist er, jetzt von Jerusalem aus, wieder für den humanitären Einsatz des IKRK im Gazastreifen tätig und fährt im Rahmen dieses Einsatzes regelmäßig in den Gazastreifen hinein. Aktuell im Fokus: Humanitäre Lage in Gaza | 4.11. | Radio Ö1 oe1.orf.at/player/20261104/8…
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Señor Pablo ist sehr glücklich mit seinem neuen Schlafsack.
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Republicans- you can win anywhere if you'll drop the Trumpy insanity. He's a loser. Drop him like a sack of bricks. Democrats- you can lose anywhere if you embrace radicalism and lean into degrowth. Moderation and growth- that is the way.
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Seine eigene Kindheit war von Gewalt und Angst geprägt. Die liebevolle Welt, die er in seinen Geschichten und Figuren für Generationen von Kindern geschaffen hat, ist dadurch umso bemerkenswerter. RIP kurier.at/kultur/janosch-tig…
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Ob Kinderspielplätze, Geburtskliniken, Schulen oder Hospize - laut UNO sind bis jetzt mindestens 20 000 Zivilisten in der Ukraine von den Russen umgebracht worden, wobei es für Mariupol und andere russisch besetzte Gebiete keine verlässlichen Zahlen gibt.
Russia attacked a hospice for terminally ill elderly people in Dnipro today. ​But remember, Putin is a "humanitarian" don't get it twisted.
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Seit den israelischen Parlamentswahlen vergangenen Dienstag haben zahlreiche Kommentatoren, Analysten und Experten davon gesprochen, dass das politische Establishment Israels nicht bereit sei, mit den erstarkten arabischen Parteien zu koalieren. Erklärt wurde diese vermeintliche einseitige Ausgrenzung arabischer Parteien meist durch "Vorbehalte" auf jüdisch-zionistischer Seite, in manchen Fällen auch durch "rassistische Vorbehalte" des jüdischen Establishments gegenüber Arabern. In einem Interview mit CNN erklärt Yousef Jabareen, der Vorsitzende der größeren der beiden arabischen Wahllisten, der "Vereinten Liste" ("Joint List"), warum er eine Beteiligung an jeder israelischen Regierungskoalition ablehnt und ausschließt. Laut Jabareen würde seine Wahlliste, die er als Vertretung einer palästinensischen Minderheit innerhalb Israels versteht, durch eine Regierungsbeteiligung im derzeitigen Israel mitverantwortlich für Israels Besatzung des Westjordanlands und für israelische Militäreinsätze werden. Volle Partizipation am israelischen politischen Leben wäre für Jabareen und seine Liste erst möglich, nachdem Israel unilateral die Besatzung und damit den Konflikt mit den Palästinensern beende, woraufhin der gesamte Nahe Osten zur Ruhe kommen könne. So die Vorstellung Jabareens. Die Position Jabareens ist in Israel demokratisch legitimiert und hat seiner Liste 11 von 120 Mandaten in der Knesset gebracht. Diese Mandate kann er so einsetzen, wie er es im Sinne seiner WählerInnen für richtig hält. Aber der Umstand, dass er von sich aus eine Regierungsbeteiligung kategorisch ausschließt, sollte in Darstellungen israelischer Innenpolitik berücksichtigt werden. Unter der bewussten oder unbewussten Ausklammerung dieses Umstandes sind zahlreiche Kommentare und Analysen der vergangenen Woche zu dem unausgesprochenen Schluss gekommen, dass Israels Weg in eine bessere Zukunft darin bestehen müsse, dass sich eine - rein in Mandaten ausgedrückt - 90%ige Mehrheit einer 10%igen Minderheit unterwirft und deren Vorstellungen widerspruchslos umsetzt, um innenpolitisch handlungsfähig zu bleiben bzw. zu werden.
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‼️ Warum kein zivilisiertes Militär und eigentlich überhaupt niemand bei Verstand es zulässt, dass irgendwelche Spinner ihre Kalaschnikow in die Luft halten und nach oben feuern, hat viele Gründe, aber ein wesentlicher ist der folgende: Wenn man beispielsweise mit einer Kalaschnikow in die Luft schießt, dann beschreibt das Geschoss eine Parabel. In einem Vakuum würde es auf dem Boden mit der gleichen Geschwindigkeit auftreffen, mit der es abgefeuert worden ist (700–715 m/s für die 7,62×39-mm-Patrone = 2574 km/h). Durch den Luftwiderstand wird das gemildert. Die tatsächliche Endgeschwindigkeit (terminal velocity) beträgt aber immer noch um die 60–90 m/s (ca. 200–300 ft/s bzw. 220–320 km/h), wenn sie taumelt. Stabiler fallend (z. B. Basis voran oder bei extremer Windstille) bis ca. 100–150 m/s. Diese Endgeschwindigkeit reicht aus, um Haut zu durchdringen (Schwelle grob 45–60 m/s) und bei Treffern am Kopf auch den Schädel. Es gibt zahlreiche dokumentierte Verletzungen und Todesfälle durch „celebratory gunfire“ – gerade weil die Geschosse häufig von oben auf den Kopf treffen. Die Sterblichkeitsrate bei solchen Treffern ist höher als bei normalen Schusswunden. Das zeigt keine Dummheit, denn mit Waffen sind die Leute in Gaza vertraut. Es zeigt die unfassbare Rücksichtslosigkeit und die komplette Gleichgültigkeit gegenüber menschlichem Leben und Eigentum. Und alle Arschlöcher hier im Westen dürfen sich mal fragen: Nach angeblich drei Jahren „Vernichtungskrieg“ und „Genozid“ hat eine paramilitärische Truppe in Gaza, wo ja angeblich nix reinkommt, genügend Munition, um einfach mal so in die Luft zu ballern? Ernsthaft? Die Kosten einer einzigen Patrone für eine AK 47 werden wegen des Schwarzmarktpreises in Gaza auf 8–10 US-Dollar geschätzt. Einer einzigen Patrone. Munition ist teuer, wenn ich sie illegal reinschmuggeln muss, noch teurer. Deswegen darf ich auch mal jeden fragen, wer so etwas bezahlt und warum man sich das einfach mal so leisten kann?
This was a disturbing and deeply embarrassing scene in Gaza City today during the funeral of a man killed in an Israeli airstrike for allegedly being affiliated with Hamas. Members of his clan fired thousands of rounds into the air, initially causing panic and confusion among residents who did not understand what was happening. The spectacle of armed men recklessly discharging weapons sparked widespread anger and contempt among many Gazans, who viewed it as yet another example of the destructive behavior of powerful clans in the Strip. The incident renewed calls to disarm Gaza's clans and militias and remove weapons from civilian hands to reduce crime, curb intra-Palestinian violence, strengthen the rule of law, and break patterns of behavior that fuel radicalization, intimidation, and the dominance of armed actors over civil society. Many Palestinians bitterly note the irony that these same clans and armed strongmen, so eager to display their power before fellow Palestinians, tend to disappear when confronted by the Israeli military. Time and again, tribal militias, criminal gangs, and other armed actors avoid direct confrontation with the IDF, yet readily turn their weapons on other Palestinians, whether against Palestinian Authority forces in the past or, at times, even against Hamas itself. There should be no tolerance for lawlessness. Neither "martyrs" nor their families have the right to terrorize an entire society in the name of archaic notions of honor, death glorification, or tribal privilege. Hamas and Gaza's powerful clans alike must be disarmed, for the sake of Palestinians and Israelis alike.
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Man hat mir gesagt, dass Cremeschnitten reine Nervennahrung sind.
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Ich lese gerade das Buch Blackout von Marc Elsberg. Da wird einem erst bewusst, wie verwundbar wir eigentlich sind.
Belgien, Niederlande, Schweden berichten von einem großen Cyberangriff, bei dem Kühlsysteme von Supermärkten angegriffen und die eingestellten Zieltemperaturen verändert werden.
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Gadi Eisenkot hat vier Grundsätze formuliert - und jeder, der bereit sei, diese Grundsätze zu unterschreiben, sei für ihn ein möglicher Koalitionspartner: 1. Israel als jüdischen, demokratischen, liberalen und egalitären Staat anzuerkennen. 2. Sich den Werten der israelischen Unabhängigkeitserklärung zu verpflichten. 3. Verpflichtender Armee- oder Zivildienst für alle israelischen Staatsbürger. 4. Die Hamas als Terrororganisation anzuerkennen und die Vernichtung ihrer militärischen und politischen Kapazitäten im Gazastreifen als verpflichtenden Auftrag zu betrachten. Von außen betrachtet müssten diese Grundsätze erstaunlich wirken, da sie zum jetzigen Zeitpunkt vor allem eines festhalten: Kein einziger dieser Grundsätze ist bzw. war bisher unumstrittener Konsens quer durch die israelische Parteienlandschaft, obwohl man das eigentlich annehmen könnte. Das veranschaulicht ein wenig, wie gering die gemeinsamen Grundlagen innerhalb der israelischen Parteienlandschaft teilweise sind. Für die arabischen Parteien ergibt sich hier ein gewisses Dilemma: Ihr historischer Erfolg bei den Wahlen bedeutet einen klaren Handlungsauftrag vonseiten ihrer Wähler. Andererseits haben die arabischen Parteien diese Grundsätze bisher voll oder teilweise abgelehnt bzw. infrage gestellt. In einem geringerem Ausmaß gilt das auch für die jüdischen ultraorthodoxen Parteien. Möglicherweise sieht Eisenkot in diesen Grundsätzen auch die Keimzelle einer israelischen Verfassung, die es bekanntlich ja bisher nicht gibt.
שבוע טוב. מספר דברים ממני אליכם, אחיי ואחיותיי הישראלים, לקראת הימים הקרובים: ספירת הקולות הסתיימה והבחירות נגמרו. בכל דרך בה מסתכלים על המספרים, רוב אזרחי ישראל, בהפרש של יותר מחצי מיליון קולות, הצביעו נגד ממשלת השבעה באוקטובר וההשתמטות, ובעד שינוי - רוב בקרב כלל אזרחי ישראל, ורוב בקרב הציבור הציוני המשרת. הגדרתי את הבחירות הללו בשנה האחרונה כגורליות ביותר בתולדות ישראל ותוצאותיהן ברורות, אף שיש מי שפועל להטיל בהן דופי. הבטחתי לחבר מחדש את ישראל ולשים סוף לתרבות השקר שהוביל נתניהו ופירקה אותנו מבפנים. הבטחתי שתחת הנהגתי, צד א׳ לא יכריע את צד ב׳, שתם עידן ״אנחנו״ ו״הם״. לאור הבטחות אלה אמשיך לפעול גם בשבועות הקרובים. במקביל, בכוונתי לפעול למימוש הרוב הפרלמנטרי המובהק באופן מיידי, לטובת כלל אזרחי ישראל. לפעול להקמת ועדת חקירה ממלכתית, קידום חובת שירות לכל ופעולה מיידית להגדלה וחיזוק היקף המשרתים בצה"ל, תגמול והוקרה ראויה למשרתים, ביטול חוקי ההפיכה המשטרית ועוד. אל תתנו לאף אחד להטעות אתכם: במדינת ישראל הכנסת היא שנותנת את אמונה בממשלה, ולא להפך. במהלך קמפיין הבחירות הצבתי מטרה להקים ממשלה ציונית ממלכתית עם הסכמה לאומית רחבה ככל האפשר שתביא לריפוי ושינוי יסודי בכיוון אליו ישראל הולכת. הצבתי באופן עקבי 4 עקרונות שיחזקו את ישראל, לכל שותפות: 1.⁠ ⁠הכרה בישראל כמדינה יהודית, דמוקרטית, ליברלית ושוויונית. 2.⁠ ⁠מחויבות לערכי מגילת העצמאות. 3.⁠ ⁠חובת שירות לכלל אזרחי ישראל - צבאי, לאומי ואזרחי. 4.⁠ ⁠הכרה בחמאס כארגון טרור ובחובה להשמדת הכוח הצבאי-שלטוני שלו ברצועת עזה. על בסיס עקרונות אלו, בכוונתי להקים ממשלה ציונית וממלכתית, רחבה ככל האפשר. לצורך כך אפעל בתיאום עם שותפיי ואפעל להרחיב את השותפות, על מנת לממש את רצון הבוחרים ולשפר באופן מיידי את מצבה הפנימי והבינלאומי של מדינת ישראל. כל חבר כנסת שמוכן לחתום על עקרונות אלו, הוא שותף אפשרי בדרך לכינון ממשלה חדשה וטובה לישראל. דלת הממשלה שנקים תהייה פתוחה לכל נבחר ציבור שמקבל את עקרונות אלו ונכון להתעלות לגודל השעה. ברור כי אחוזי ההצבעה הגבוהים, כמו גם האתגרים שעל הפרק, מחייבים מאמץ עילאי על מנת להימנע מבחירות נוספות וכניסה למשבר פוליטי מתמשך נוסף בכל דרך. ב-27.10 הציבור אמר את דברו וההחלטה על הרכבה של ממשלת ישראל הבאה היא של אזרחי ישראל בלבד, ללא מעורבות ומניפולציה - כך ראוי שיהיה. כעת מוטלת עלינו, נבחרי הציבור, החובה לעשות הכל על מנת לתרגם את רצון העם. מחדל השבעה באוקטובר ובהמשכו המציאות הביטחונית, הפנימית, הכלכלית והבינלאומית מחייבים החלטות אמיצות ובהקדם. אפעל בכל דרך להביא הסכמה לאומית רחבה ככל האפשר על מנת שנוכל להתחיל בתיקון ושיקום. לסיום, המלחמה נגד אויבינו לא תמה. מטרות המלחמה לא הושגו. עד להקמת הממשלה אתן גיבוי למהלכים צבאיים רק במידה ויהיו איומים ישירים ומיידיים כנגד ישראל שלא יכולים להמתין עד להשבעת הממשלה. לא נשלה את עצמנו. אנו בפני שבועות עמוסים, מורכבים ועתירי ספינים ושקרים.  בכוונתי לפעול באומץ ומתוך מחויבות גדולה לבוחר ולמדינה על מנת לממש את רצונו - בשקט וביצירתיות. נעשה ונצליח, למען כולנו ולמען מדינת ישראל. אני מתחייב.
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Ja, das. Und hört verdammt nochmal auf, Euch von Islamisten und Anarchisten mißbrauchen zu lassen, Ihr Hirnederln.
bild.de/politik/inland/hoert… Liebe Gen Z, ich sage es jetzt als Boomer: Hört auf zu plärren. Nicht, weil ihr keine Probleme habt. Natürlich habt ihr welche. Marode Schulen, hohe Mieten, Krieg in Europa, eine unsichere Rente, steigende Lebenshaltungskosten und ein Arbeitsmarkt, der durch KI gerade wahrscheinlich stärker verändert wird als durch alles, was wir in den vergangenen Jahrzehnten erlebt haben. Das sind reale Themen. Die BILD-Autorin Lisa Windolph nennt genau diese Sorgen und sagt übrigens ausdrücklich, dass Gewalt, Plünderungen oder Angriffe auf Polizisten durch nichts zu rechtfertigen wären. Aber daraus folgt noch nicht, dass eure Generation als erste in der Menschheitsgeschichte einen besonders schweren Rucksack tragen müsste. Jede Generation bekommt einen. Unsere Eltern hatten Krieg und Nachkrieg. Andere hatten Ölkrisen, Kalten Krieg, Massenarbeitslosigkeit oder die Angst vor einem Atomkrieg. Wir hatten unsere Probleme. Ihr habt eure. Willkommen im Leben. Bei uns hieß die psychologische Betreuung allerdings häufig noch: „Stell dich nicht so an.“ Und wer besonders viel Pech hatte, bekam die pädagogische Vertiefung mit Kochlöffel oder Gürtel. Das war nicht besser. Vieles davon war schlicht beschissen. Aber vielleicht erklärt es, warum manche von uns etwas irritiert reagieren, wenn heute bereits die Existenz von Schwierigkeiten als außergewöhnliches Generationenschicksal verkauft wird. Beim Klima sollten wir ebenfalls zwei Dinge auseinanderhalten. Der menschengemachte Klimawandel ist real und gehört zu den großen langfristigen Herausforderungen. Aber daraus folgt nicht, dass eure persönliche Zukunft bereits abgesagt wurde. Die Welt geht nicht morgen unter. Ihr habt Zukunft. Und deshalb würde ich mir wünschen, dass ihr mindestens genauso viel darüber redet, was ihr mit dieser Zukunft anfangen wollt, wie darüber, wogegen ihr demonstrieren möchtet. Denn während ihr über Klimaschutz, Wehrpflicht, Mieten und soziale Gerechtigkeit diskutiert, rollt gerade etwas auf euch zu, das euren Alltag sehr unmittelbar verändern dürfte: KI. Das ist eure industrielle Revolution. Berufe werden verschwinden. Andere werden entstehen. Arbeit wird automatisiert. Ein einzelner Mensch wird Leistungen erbringen können, für die heute vielleicht fünf oder zehn Menschen notwendig sind. Und diejenigen, die lernen, diese Werkzeuge zu beherrschen, werden einen gewaltigen Vorsprung haben. Vielleicht wäre das deshalb eine ziemlich interessante Zukunftsfrage: Wie werden wir die Generation, die KI besser nutzt als jede Generation vor uns? Nicht nur: Wer bezahlt uns mehr? Wer baut uns Wohnungen? Wer garantiert unsere Rente? Wer schützt uns vor allen Risiken? Sondern: Was können wir selbst aufbauen? Dasselbe gilt für Wohneigentum. Ja, Wohnungen sind vielerorts absurd teuer geworden. Gerade in Großstädten ist Eigentum für junge Normalverdiener erheblich schwieriger zu erreichen als in manchen früheren Phasen. Das kann man nicht mit „arbeitet halt mehr“ wegwischen. Aber daraus folgt auch nicht: Dann kann ich ohnehin nichts tun. Vielleicht beginnt man kleiner. Vielleicht wohnt man nicht mitten in der teuersten Großstadt. Vielleicht kauft man später. Vielleicht mit Partner. Vielleicht renovierungsbedürftig. Vielleicht baut man Eigenkapital auf. Vielleicht gründet man etwas. Vielleicht qualifiziert man sich weiter. Vielleicht funktioniert manches davon nicht. Aber der entscheidende Unterschied ist die Haltung: Was kann ich beeinflussen? Ich bin mit 18 ausgezogen. Billigste Kaschemme, Zwei-Zimmer-Wohnung mit einem Kumpel, 120 Mark Miete. Kein Instagram-Wohnzimmer. Kein Interior Design. Vermutlich Möbel, bei denen heute der Sperrmüll sagen würde: „Nee, lass mal.“ Aber es war unsere Wohnung. Und von diesem Moment an war ziemlich klar: Jetzt kümmern wir uns selbst. Das ist keine Aufforderung, die Vergangenheit zu romantisieren. Ich möchte weder den Kochlöffel zurück noch die Pädagogik der siebziger Jahre. Aber ein bisschen von diesem: „Dann muss ich eben sehen, wie ich das hinkriege“ würde auch 2026 nicht schaden. Und bei der Rente habt gerade ihr etwas, das viele heutige Rentner nicht mehr besitzen: Zeit. Wer heute jung ist, kann sich jahrzehntelang darauf einstellen, dass die gesetzliche Rente wahrscheinlich nicht alles leisten wird, was frühere Generationen erwartet haben. Sparen, investieren, Qualifikation, Eigentum, Unternehmertum – darüber sollte man mindestens genauso laut sprechen wie darüber, was der Staat irgendwann auszahlen soll. Denn draußen gibt es genug Menschen, die heute mit 1.500 Euro Rente auskommen müssen und keine 40 Jahre mehr haben, ihre Strategie zu ändern. Also demonstriert. Das ist euer Recht. Fordert bessere Schulen. Fordert bezahlbaren Wohnraum. Diskutiert Klima, Rente und Wehrpflicht. Die Initiative „Gen Z regelt“ fordert genau diese Dinge und hat sich ausdrücklich zu friedlichem Protest bekannt. Aber irgendwann kommt nach dem Protest die entscheidende Frage: Wofür seid ihr? Was wollt ihr bauen? Was wollt ihr erfinden? Welche Unternehmen wollt ihr gründen? Welche Technologien wollt ihr beherrschen? Welche Berufe wollt ihr neu schaffen? Wie soll das Land aussehen, wenn ihr es einmal führt? Denn Transparente produzieren keine Wohnungen. Sprechchöre bauen keine Schulen. Empörung finanziert keine Renten. Und ein Hashtag steigert keine Produktivität. Eine Generation wird nicht dadurch groß, dass sie besonders überzeugend aufzählt, wovor sie Angst hat. Sondern dadurch, dass sie irgendwann sagt: Okay. Das sind unsere Probleme. Jetzt kümmern wir uns darum. Gen Z, ihr seid jung. Ihr habt Zeit. Ihr habt Technik, von der wir nicht einmal geträumt haben. Ihr habt Zugang zum Wissen der Welt in eurer Hosentasche. Und mit KI bekommt ihr gerade eines der mächtigsten Werkzeuge in die Hand, das Menschen jemals gebaut haben. Also hört ruhig weiter auf diejenigen, die euch erklären, warum alles furchtbar ist. Aber vielleicht hört ihr irgendwann auf zu fragen: „Was habt ihr uns hinterlassen?“ und fangt an zu fragen: „Was hinterlassen wir eigentlich denen nach uns?“ Denn irgendwann seid ihr die Boomer. Und glaubt mir: Das geht erschreckend schnell.
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