
Aktiv für Menschenrechte, Vizepräsident Deutsch-Palästinensische Gesellschaft, Anfragen an [email protected] 🇵🇸
Joined March 2016
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Heute wählt Israel ein neues Parlament und viele Palästinenser mit israelischem Pass, die ich kenne, haben noch nie gewählt, doch heute wollen einige zum ersten mal wählen. Der Grund warum sie nicht wählen ist einfach: An der Politik der Besatzung, der Vertreibung und der Gewalt in Palästina hat sich unter keiner Regierung etwas geändert, Abgeordnete, die diese Gewalt beim Namen nennen, wurden monatelang aus dem Parlament verbannt. Darüber hinaus wurden die palästinensische Städte und Gemeinden in Israel finanziell ausgehungert und das Zweiklassensystem im Land verfestigt sich von Jahr für Jahr weiter.
Das heute einige von ihnen wählen gehen, hat einen einfachen Grund: die Gewalt krimineller Banden, die sich in den palästinensischen Städten Israels immer weiter ausbreitet. 2025 wurden in der palästinensischen Gesellschaft in Israel 252 Menschen ermordet, so viele wie nie zuvor, und dieses Jahr droht selbst diese Zahl übertroffen zu werden. Seit Itamar Ben Gvir, ein wegen rassistischer Hetze verurteilter Rechtsradikaler, als Minister für Nationale Sicherheit über die Polizei bestimmt, hat sich die Zahl der Morde verdoppelt. Im besten Fall schaut diese Regierung einfach weg, in Wahrheit duldet sie die Gewalt, und da Ermittlungen ausbleiben und Täter unbehelligt bleiben, befeuert sie sie sogar. Dieselbe Polizei, die bei palästinensischen Protesten mit voller Härte zuschlägt, ist nicht zu sehen, wenn in Lyd, Um el Fahem oder Nazareth Menschen auf offener Straße erschossen werden.
Die Menschen, die heute wählen, machen sich keine Illusionen. Sie wissen, dass sich die Besatzung nicht ändern wird, ob unter Netanjahu und Smotrich oder Eisenkot und Benett. Was sie an die Urnen treibt, ist die Hoffnung, dass es eine starke Opposition gibt, die wenigstens darüber spricht, wenn sie Gewalt erfahren. Das Menschen die Stimme nur noch abgeben, um nicht auf offener Straße erschossen zu werden, sagt alles über den Zustand des Landes aus.
Jules El-Khatib retweeted
Ich wurde zuletzt mehrfach gefragt, warum ich nicht mehr bei der Berliner Zeitung bin. Schaut euch die jüngste Wochenendausgabe an: Glorifizierung Israels als Titelstory inklusive eines unkritischen Interviews mit Iddo Netanjahu. Das dürfte als Antwort reichen.
Jules El-Khatib retweeted
Tomorrow, Israel’s Knesset will be elected. Whether incumbent Netanyahu and his fascist bloc or a “centrist” bloc around former IOF chief Gadi Eisenkot will win: There is no difference for Palestinians.
Our interview with Iris Hefets and Nimrod Flaschenberg on @Etos_media🔗👇
Morgen wird in Israel gewählt und hier heißt es, es sei die Wahl zwischen Demokratie und Autoritarismus. Mit der Realität hat dies wenig zu tu.: Alle großen Parteien wollen Besatzung Palästinas, Vertreibung, benutzen Araber als Schimpfwort und fordern noch mehr Gewalt in Gaza.
Mehr zu den Parteien findet sich hier: etosmedia.de/politik/israel-…
Zur Frage, ob es für Palästinenser einen Unterschied macht, diskutieren @Nimrod_Flash und Iris Hefetz: youtube.com/watch?v=ZOTfjaqk…
Wenn du in Deutschland gegen Migranten oder Minderheiten demonstrierst, fordert die Junge Union, dass die Sorgen ernst genommen werden.
Wenn du gegen die Wehrpflicht, den Sozialabbau und ein marodes Bildungssystem protestierst, fordert die Junge Union den Einsatz der Bundeswehr.
Jules El-Khatib retweeted
Expertin für Extremismusverharmlosung… wenn es sich um israelischen handelt. Man nennt es auch #Hasbara.
Melody Sucharewicz ist deutsch-israelische Politikberaterin und Expertin für Extremismusbekämpfung. NZZ-Chefredaktor @ericgujer spricht mit ihr über die Lage in #Israel. Die ganze Folge NZZ Standpunkte gibt es hier: nzz.ch/video/nzz-standpunkte…
Jules El-Khatib retweeted
So berichteten die Tagesthemen gestern über die geplante Abriegelung des Westjordanlands durch Israel. Was fehlt? Die seit 1967 andauernde Besatzung. Die völkerrechtswidrigen Siedlungen. Die zunehmende Gewalt israelischer Siedler gegen Palästinenser. Die Vertreibung und Entrechtung der Bevölkerung. Stattdessen steht Israels militärische Reaktion im Mittelpunkt. So funktioniert verzerrende Berichterstattung: Nicht unbedingt durch falsche Informationen, sondern durch das Weglassen entscheidender Zusammenhänge. Die Besatzungsmacht erscheint als Verteidiger, die besetzte Bevölkerung bleibt weitgehend unsichtbar.
Was für ein journalistisches Versagen.
Entmenschlichung pur:
המחבלים בכלא לביא ישבו ואגרו מהמעט מזון שיש להם. כף ריבה ועוד כף ריבה, פרוסת לחם ועוד פרוסת לחם, כך במשך כמה ימים, הכל כדי להכין עוגה מאולתרת ולחגוג ביום שלישי, במידה ולא אבחר.
אלא שנציב שב״ס המצוין ואנשיו איתרו את העוגה, והאסירים הועמדו לדין משמעתי, והועברו לצינוק.
הם כבר תכננו את החגיגות, אבל אצלנו נגמרה החגיגה. ביום שלישי אסור לתת להם לחגוג, מצביעים ב׳ בקלפי!
Jules El-Khatib retweeted
Das muss man sich mal vorstellen: Nach drei Jahren Krieg in Gaza, Zehntausenden Toten, massenhafter Vertreibung, Zerstörung & dokumentierten Menschenrechtsverletzungen. Nach Untersuchungen internationaler Organisationen und einer UN-Kommission, die ausdrücklich Völkermord festgestellt hat. Während Israels rechtsextremer Minister Ben-Gvir öffentlich Videos von gefesselten und gedemütigten palästinensischen Gefangenen verbreitet und offen über Hinrichtungen spricht. Während die israelische Regierung mit schwersten Vorwürfen konfrontiert ist und der Internationale Gerichtshof über die Völkermordklage verhandelt. Und dann sitzt @oliverpocher bei ServusTV und sagt allen Ernstes: „Es ist doch kein Genozid.“ Drei Jahre dokumentiertes Leid, internationale Ermittlungen und schwerwiegende Beweise – und Pocher wischt die gesamte Debatte mit einem einzigen lapidaren Satz vom Tisch.
Das kann man sich wirklich nicht ausdenken.
Jules El-Khatib retweeted
Die Bilanz seit der Sendung ist:
- tödlicher rassistischer Angriff in Frankreich
- Abriegelung des Westjordanlands zwecks weiterer ethnischer Säuberung
Kurz: Ich behalte mit allem recht. Dass Frau Schröter das „amüsiert“, glaube ich.
Wie man so komplett an der Wirklichkeit vorbei denken kann, hat mich wirklich amüsiert. Der Aktivist @nymoen_ole ist ein schönes Beispiel für ideologische Verblendung.
Jules El-Khatib retweeted
Danke für deinen Beitrag! Aber was haben diese bewaffneten israelischen Soldaten eigentlich im Westjordanland gemacht? 🤔
Das @ZDF schon wieder. Zwei Terroristen erschießen im Westjordanland zwei israelische Soldaten, weshalb Israel jetzt die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Und um wen sorgt sich „heute“: um die armen Palästinenser dort. Die Perfidie des ÖRR gegen Israel kennt einfach keine Grenzen.
Jules El-Khatib retweeted
From Galicia to Glasgow. Two cultures, shared Celtic roots, one love for football 💚🤝🩵
Rivals for 90 minutes. United long after the final whistle.
Seeing both sets of fans applauding each other. This is what football is all about.
Thank you, @CelticFC, for making this journey so special.
Until we meet again 🩵
Das ist Reffef Lubbad, eine 17-jährige Schülerin, ein Jahr vor ihrem Schulabschluss. Sie hatte eine Familie, Hoffnungen und Träume. All das wurde gestern beendet, als israelische Soldaten ihr auf dem Heimweg von der Schule in den Kopf schossen und ihr junges Leben beendeten.
Jules El-Khatib retweeted
It used to be that Jewish Israeli and international activists would help Palestinians with olive harvest by being there in case settlers or soldiers disrupted. It’s become so bad and frequent that Jewish Israelis are the ones harvesting. Today near Bethlehem, a successful harvest
Jules El-Khatib retweeted
Since this morning, I’ve been unable to leave my home. All checkpoints in H2 and exits from Hebron are closed. Israeli forces have begun demolishing homes and shops near the site of the attack.
Residents are living in fear, cut off from basic necessities.
We urgently call on the UN, international governments, and humanitarian organizations to act now: protect civilians, demand an end to unlawful demolitions and collective restrictions, and ensure safe access to essential supplies and emergency services.
Hebron must not be forgotten. We need urgent action, not just statements of concern.
Wenige Tage vor der Wahl will Netanjahu den Wählern nochmal seinen Hass auf Palästinenser zeigen und dafür das gesamte völkerrechtswidrig besetzte Westjordanland in ein Freiluftgefängnis verwandeln.
Die Bundesregierung wird sich sichdt wieder empören, um anschließend weiter Waffen nach Israel zu liefern.
























