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Lieben heißt atmen. Poesie ist Traum gewordener Atem.

Joined November 2012
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Wie schnell doch die Tage vergehen, wenn man liebt. Vielleicht ist Zeit nur ein anderes Wort für Einsamkeit .
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Tag 6. Noch 174 Tage, schreibst du. Dann sei ein halbes Jahr vorbei. Wie viele Milliliter Tränen wird das machen?
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Überall Notizen über Dich. Verzweifelt Gekritzeltes. Dreh mich um mit deinen Worten. Dreh mich um. Und merke, dass Sanftheit überleben kann.
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Wie lange wird sich meine Haut erinnern? Wird als erstes dein Bild verblassen oder deine Berührung auf meiner Haut?
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Ich glaubte an die Nischen, in denen die Haie nicht existieren. Und dann fand ich sie - genau dort. Trotzdem weiter daran glauben, dass die Sanftmut überleben kann.
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Deine Wurzeln in mir verfaulen.
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Immer wieder neu bricht die Knopse durch die wunde Haut. Manchmal glaube ich an den Frühling.
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Du bist der Bluthund meiner Wunden. Doch in meinen Träumen bist du der Kuschelhund, der in meinen Armen liegt und weint.
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Du bist der Bluthund meiner Wunden. Und dann, wenn ich träume, bist du der Kuschelhund, der sich in meine Arme schmiegt und weint.
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Meine Sehnsucht ist kein Lied mehr. Meine Sehnsucht ist ein Schrei aus der tiefen Schlucht.
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Hier lernte ich Dich kennen. Hier schrieben wir einander. Hier entstand das Wunder aus Worten, das jetzt lebt. Darum wieder schreiben.
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Ach, die Krokusse. Es war Sommer, als ich in deinen Augen schwamm.
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Meine Lippen weinen, und wollen doch nur küssen. Meine Augen schreien, und wollen doch nur träumen. Meine Hände zittern, und wollen doch nur streicheln.
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Liebe, Liebe stammeln wir mit den Augen.
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Ach, ich möchte dich selbst auf dem Klo streicheln. Nur nicht mehr an der Bushaltestelle im Winter.
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Ein Fluss für die Tränen. Einer für die Wünsche. Und einer für die Verwünschungen. Aber dass alles fließt, daran kann ich mich nicht gewöhnen.
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Als ich Dich kennenlernt, war Sommer. Jetzt habe ich jeden Tag ein Tränenbild für Dich.
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Du fragst mich, ob ich dich liebe. Ja, will ich sagen, ja, du warst der Tropfen, auf den ich gewartet habe, aber ich war zu heiß, zu heiß.
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Deine Duldsamkeit ist flehend, so als hättest Du niemals Zuneigung erfahren. Kinder sind wir, Kinder bis zum Ende.
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Deine Zunge ist schneller als deine Augen. Deine Augen fliegen davon wie Schwalben am Abendhimmel.
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Wo fliegen sie nur hin, die Vögel? Die Wolken bewegen sich langsam, aber doch, sie geben einen kurzen Blick frei auf die Welt hinter dem Regen.
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