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von auswärts
Joined December 2017
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Ein Mann in einem weißen Auto mit Wimpern zählte auf einem Kellnerblock die Malheure des Tages zusammen: Er kam auf 27, den Typen mit seiner verkorksten Minipli-Frisur rechnete er doppelt ab. Ganz in Ordnung, dachte er bei sich, als die Ampel die Güte hatte, auf Grün zu springen.
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In der rappelvollen 9 droht ein Mann damit - auf seinem linken Unterschenkel prangt das geschmackvolle Tattoo von einer halben Avocado samt Kern -, dass jeder, der ihm so komme, sich auf sehr, sehr dünnes Eis begebe: Er beantworte nämlich jede Frage mit einer Gegenfrage.
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"All the world's a stage."
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Also ... äh ... dann gehm se mir ma fünf Scheiben von Ihrem unschlagbaren Wyke Farms Cheddar, bitte ... bloß nicht zu dünn schneiden, wenn's geht ... ja ja ... und ... same procedure as every time haha ... ein ordentliches Stück von ihrem grandiosen Elchkäs. Jo, das wär's.
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Da er seine Wintermäntel über die Kleinanzeigen erstand und in erster Linie danach auswählte, ob ein Herstelleretikett ihn amüsierte, wusste er nicht, ob er einer Schneiderarbeit aus dem "Kabinett Caligari" den Vorzug geben sollte oder einem Produkt des Herstellers "Rob A. Bank".
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Tatsächlich ging es ihm nur bedingt um Aufmerksamkeit. Vielmehr drehte es sich für ihn allein um die Möglichkeit, jedem übergriffigen Autonarren, den er nicht ausstehen konnte, vor der Probefahrt wortreich den überaus mickrigen Fondsitz schmackhaft machen zu können.
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Trotz einer Vielzahl an Klimmzügen im Bereich der häuslichen Ordnung war er zu einer Art Mietnomade im eigenen Haus geworden.
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Seit man ihm zu verstehen gegeben hatte, dass der niederländische Titel seiner Star-Wars-Lieblingsfolge "Het Imperium knibbelt retour" lautete, war es ihm nur unter großer Mühe gelungen, die dunkle Bedrohung innerlich annähernd so nachvollziehen zu können wie bisher.
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Das Zuhause von Eugene Tssui, 1995
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In der Mittagspause machte er sich hin und wieder einen Spaß daraus, die angeblich grenzenlose Gleichmütigkeit des 72 Meter hohen Buddhas auf die Probe zu stellen. Auch wenn der Begriff "Nagelprobe" im Chinesischen kaum existieren dürfte.
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Mittlerweile war er - wie er sich und seinem Therapeuten freimütig eingestand - nahezu süchtig nach den "Free Hugs", die er vom Display der Lebensmittelwaage im Kaufland bekam, wenn er das Büschel Favorita-Bananen ohne den obligatorischen Einwegplastikbeutel nach Hause mitnahm.
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Statt sich von seiner geliebten, jedoch mittlerweile raumgreifenden Topfpflanze, die er seit den 1970ern gehegt, gepflegt und wohl auch unmäßig gedüngt hatte, endlich zu trennen, zog er es vor, ihr eigenhändig ein Fenster mit Ausblick ins Mauerwerk seines Eigenheims zu brechen.
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(die haben hier im Norden Nippons ein Café mit einer alten Mahlmaschine made in „Emmerich am Rhein“)
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Mitunter bereut man es, zu wenig in der Welt der Spiritualität zu Hause zu sein, in der wundersame Dinge anscheinend ohne Weiteres möglich sind.
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Wochentags/Wochenende
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Dem Aktionskünstler "Install-X" gefiel es durchaus, wenn Passanten das moderate Upcycling seines vormals unauffälligen Appartments in der ersten Etage für bare Münze nahmen. Auch freute er sich unbändig auf die Reaktion seines Vermieters, der sich für morgen angekündigt hatte.
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Sobald Herr Tramitz sein mehrteiliges Sammellinsenset umständlich aus der Seitentasche seines Sakkos hervorkramte und mit einem ältlichen Brillenputztuch zu säubern begann, ahnte der Seller, dass es nicht ganz so "easy" ablaufen würde wie in der "Wir-kaufen-dein-Auto"-Werbung.
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Nach viel zu langer Zeit endlich fertiggestellte Prütt-Filter-Account-Verlagszentrale (inklusive Privatresidence im Penthouse), irgendwo im Nirgendwo
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Ungebetene Gäste, please note: Die Leute vom Sicherheitsdienst im Foyer dürften ebenfalls - trotz aller professioneller Freundlichkeit - einigen Eindruck hinterlassen.
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