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If you play by these rules, we will all have a good time here: yourlogicalfallacyis.com/
auch bei dieser ganzen audi x trump-geschichte gibt es zwei liberale lesearten:
(1) standortschwäche deutschlands, privatwirtschaftliche entscheidung audis etc.;
(2) sich klar von den populisten und deren offener merkantilistischer kamellepolitik abzugrenzen;
beide lesearten zu vereinen, bedarf einer nuancierten gelassenheit und einer politästhetik, die aktuell im politisch organisierten liberalismus nicht zu finden ist. daher wäre es clever, sie *komplementär* von unterschiedlichen persönlichkeiten vertreten zu lassen. das bedarf nur ein wenig koordination.
das scheint für mich der gesunde menschenverstand politischer kommunikation. genau deshalb hat sich die fdp wohl dagegen entschieden.
aus aktuellem anlass wieder ein verweis auf diesen evergreen: youtu.be/ahyhSXEF6PA?si=YhBi…
zwei präsidiumsmitglieder einer <5-prozent-partei in einer existenziellen krise sollten wahrscheinlich nicht mit albernen subtweets aufeinander reagieren. aber was weiß ich schon…
🤦♀️🤦♀️🤦♀️
Die Entscheidung von Audi ist vor allem auch eine Rechnung für die Managementfehler der deutschen und europäischen Politik. Aufgabe liberaler Politik ist es, diese politischen Fehler zu benennen und zu beheben. Um etwaige Managementfehler eines Autokonzerns haben sich dessen Aktionäre zu kümmern. WK
außenpolitik zeigt immer so schön, wie gespalten und inkohärent die neue rechte am ende doch ist.
neokonservative und neosouveränisten haben schlicht keinerlei gemeinsame weltanschauliche grundlage, um bolsonaro/lula, trump, vučić & co. sauber einzuordnen.
ich war damals (natürlich!) chef unserer abi-zeitung. und schaut mal, wen ich damals für ein grußwort an ein kleines gymnasium in pforzheim an land gezogen habe hahaha
macher, oder?
ich würde ulf ja gerne in seinem semi-vorspiel-esquen beef mit der kufiya-lady aus meinem linken ov hier in mitte zur seite springen, aber sie ist schon low key hawt und ich will’s mir mit ihr nicht verscherzen 🤷♀️
(hab ich nicht gesagt)
gratulation @liberal_dvh zum landesvorsitz der fdp thüringen! 💛🗽
(66 zu 61 stimmen)
die fdp hat vermeintlich mehr als 80 jahre BRD-parteitradition und bekommt in thüringen mittlerweile nicht einmal mehr die vorsitzendenwahl fehlerfrei hin ☠️
dieser chart zeigt doch das strategische dilemma der fdp perfekt. man ist eigentlich eine anti-status-quo-partei (wie z.b. auch linke oder bsw), findet aber beide politischen blöcke (afd und rot-grün) gleichermaßen scheiße.
zum vergleich mal das delta zwischen rechts (afd) und mitte-links (rot-grün):
afd: 6,6
spd: 4,7
grüne: 4,3
cdu/csu: 2,7
bsw: 2,1
linke: 0,9
fdp: 0,2
würde man hier noch rot-rot-grün einfügen, würde sich übrigens wohl ein klareres bild ergeben. you know what I mean!
sauberer formuliert:
hier noch einmal, weil der vorherige tweet etwas missverständlich formuliert war.
das strategische dilemma der fdp ist, dass sie sowohl von den nach rechts (afd) als auch von den nach links (spd/grüne) abgewanderten cdu-wählern quasi *gleichermaßen* abgelehnt wird.
sprich: für ehemalige cdu-wähler ist überhaupt nicht klar, was man mit der fdp eigentlich bekommt: ampel-fdp, verschenkte stimme, alte brd wirtschaftspartei?
eine klare positionierung, zB als mitte-rechts-triebfeder, könnte zumindest theoretisch wieder etwas aufwind geben. dafür müsste man aber programmatisch, strategisch, kommunikativ, personell und funktionell ein anderes angebot machen!
hier noch einmal, weil der vorherige tweet etwas missverständlich formuliert war.
das strategische dilemma der fdp ist, dass sie sowohl von den nach rechts (afd) als auch von den nach links (spd/grüne) abgewanderten cdu-wählern quasi *gleichermaßen* abgelehnt wird.
sprich: für ehemalige cdu-wähler ist überhaupt nicht klar, was man mit der fdp eigentlich bekommt: ampel-fdp, verschenkte stimme, alte brd wirtschaftspartei?
eine klare positionierung, zB als mitte-rechts-triebfeder, könnte zumindest theoretisch wieder etwas aufwind geben. dafür müsste man aber programmatisch, strategisch, kommunikativ, personell und funktionell ein anderes angebot machen!
diese kategorisierung ist natürlich murks (und framing), aber es scheint, als käme die „realignment“-hypothese jetzt endlich auch im mainstream an 👏
In Deutschland bilden sich zwei neue Blöcke heraus: ein linker bis linksradikaler und ein nationalistischer. Die Partei des Kanzlers droht, dazwischen zerdrückt zu werden. Selbst schuld.
Mein Kommentar: welt.de/debatte/weltplus/plu…
ganzer artikel von @Julius_Ktxt hier: juliuskoelzer.de/union-verlu…













