Peter Hauke (@twilightDD) profile picture

Teilzeitmisanthrop, Militanter Optimist, Kreationist (ich bin mir sicher, dass die Menschheit Gott erschaffen hat)

Joined June 2009
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Megan Rapinoe addresses the crowd xitter.gq/USWNT/status/114899681…
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Zur Erinnerung: vor Weihnachten 2025 erhielten wir einen riesigen Stapel von Wunschzetteln an der Weihnachtsmann aus Cherson - jetzt im Ukraine Museum. Durch Eure Spenden und unser Aufstocken konnten wir für 22.000 Euro Geschenke kaufen, pünktlich selbst hinbringen und bescheren. Macht Kinder im Krieg glücklich! berlinstory.sumupstore.com/p…
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Da meine Glosse unerwartet rumgeht, habe ich sie nochmal hürdenfrei auf der Steady Seite eingestellt. Biddeschön. Es ist Eure Welt. Ich lebe nur in ihr. steady.page/de/u-m/posts/907…
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Heute vor drei Jahren überfielen Hamas-Terroristen Israel und ermordeten mehr als tausend Menschen. Am 7. Oktober 2023 kam ich, mit dem Fahrrad am Neckar entlangfahrend, in Heidelberg an und hörte auf dem Marktplatz Menschen über den Anschlag sprechen. Wenn etwas meine ohnehin seit jeher bestehende Überzeugung, mich gegen Extremismus zu stellen und dies auch klar zum Ausdruck zu bringen, noch einmal nachdrücklich bestärkt hat, dann war es dieser Terroranschlag: der größte Massenmord an Jüdinnen und Juden seit dem Holocaust. Der Umgang mit manchen Leuten ist seither leider schwierig geworden. Manche Freundschaften sind zerbrochen, manche verwandtschaftlichen Beziehungen abgekühlt. Das alles ist schmerzlich. Andere Menschen fragen mich, warum ich mich in dieser Frage so sehr engagiere. Ich möchte darauf gerne antworten. Seit meiner Kindheit erlebe ich, dass Menschen im Namen von Religion nicht nur Freiheiten massiv beschränken, sondern auch Gewalt ausüben. Dass Frauen gezwungen werden, Kopftuch zu tragen oder sich gleich vollständig zu verhüllen. Dass Menschen öffentlich ausgepeitscht oder hingerichtet werden. Dass „Blasphemie“ als Vorwurf gegen missliebige Menschen dient, die dadurch zur Zielscheibe von Gewalt werden können. Ich habe als Kind die mörderische Wut gegen Rudi Carrell nach seinem Khomeini-Witz erlebt und die bis heute andauernde Jagd auf den Schriftsteller Salman Rushdie. Ich habe mehr als ein Dutzend Bekannte, Freunde und Kollegen durch die Hand islamistischer Extremisten verloren. Seit Jahren höre ich in muslimischen Ländern Aussagen wie: Hitler sei doch „ein hervorragender Staatsmann“ gewesen, er habe „leider sein Werk nicht vollendet“. Ich höre, wie Bin Laden als „Bruder“, „einer von uns“ oder gar als „Held“ gefeiert wird. Selbst in Oxford und Harvard ausgebildete Anwältinnen in Pakistan äußern solche Ansichten. Ich fand das immer schwer erträglich, konnte mir aber immerhin sagen: Das ist weit weg, so redet zum Glück niemand bei uns. Und nun erlebe ich seit dem 7. Oktober 2023, dass Hamas-Terroristen auch bei uns, in Deutschland, gefeiert und bejubelt werden. Man müsse „die ganze Geschichte“ sehen – zur „ganzen Geschichte“ könnte ich einiges erzählen! –, und bei den Tätern handele es sich um „Widerstandskämpfer“. In Berlin-Neukölln verteilten Menschen Süßigkeiten nach dem Massenmord. Und es sind keineswegs nur Menschen mit migrantischem Hintergrund, die solche Mörder glorifizieren. Auch weiße, deutsche, sich selbst als links verstehende junge Menschen binden sich eine Kufiya, ein „Palästinensertuch“, um den Hals oder um den Hintern und rufen „Free Palestine“, „Free Gaza“ oder gleich „Yalla Yalla Intifada“, ohne zu kapieren, welche politischen und historischen Bedeutungen diese Parolen haben. Es ist die komplette Wohlstandsverwahrlosung. Auf TikTok kursieren unzählige Videos, in denen Hamas-Terroristen und Osama bin Laden als Helden gefeiert werden – als „Kämpfer für die Unterdrückten“, als Gegner des Kapitalismus, als vermeintlich starke Vertreter des „globalen Südens“. Und immer mehr junge Menschen glauben diesen Blödsinn auch noch. In dieser wahrlich beängstigenden Situation kommen rechtsextreme Volltrottel daher, reden von „millionenfacher Remigration“ und bedrohen gleich alle Menschen, die ihnen fremd oder irgendwie muslimisch erscheinen. Und wissen Sie, wer schweigt? Wer nichts sagt? Wer dem Islamismus, der Terrorverherrlichung und der Verbrüderung von Teilen der extremen Linken mit Islamisten nichts entgegensetzt – und zwar so entschieden, dass nicht am Ende die Rechtsextremen als diejenigen erscheinen, die als Einzige tatsächlich etwas dagegen hätten? Die politische Mitte. Jenes Spektrum also, dem ich mich zugehörig fühle. Sie sitzt da, bräsig und unfähig, vielleicht auch schlicht überfordert, und verhandelt am Ende mit irgendwelchen Islamverbänden, während sie den politischen Raum denen überlässt, die ihn am lautesten besetzen. Das ist der Grund, weshalb ich beschlossen habe, auch hier nicht zu schweigen. Ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben, in der Rechtsextremisten den Ton angeben. Ich möchte aber ebenso wenig in einer Gesellschaft leben, in der die Scharia gilt und religiöse Autoritäten bestimmen, was gesagt, getan oder gedacht werden darf oder welche Kleidung getragen werden muss. Man schaue sich um, überall, wie es Menschen ergeht, die als Juden erkennbar sind. Wie selbst Restaurants beschützt werden müssen, Kindergärten, Schulen, Gotteshäuser, diplomatische Vertretungen schon eh seit Jahren. Mitten in Berlin zum Beispiel. Nichts davon ist „Widerstandskampf“, nichts davon „Kritik an der Regierung Israels“. Beschämend ist das. Heute ist vor allem ein Tag des Gedenkens an die Opfer des 7. Oktober 2023. Was dort geschah, ist nur eins: Terror. Nichts anderes. Mögen die Toten in Frieden ruhen. Mögen die vielen Menschen, die an Körper und Seele verletzt wurden, Heilung erfahren und ebenfalls Frieden finden. Und mögen wir die Terroristen besiegen.
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ℹ️ Gazastreifen: Kriegsverlauf, Zerstörung und Luftbilder Da wir nach Millionen Pandemie-Experten und Fußballtrainern durch den Google-Luftbild-Hype gerade auch Millionen von Luftbildauswertern haben, versuche ich mal ganz grob zu erklären, was in dem Krieg überhaupt gelaufen ist. Das hätte ich vielleicht längst mal zusammenfassend machen sollen. Während große Medien ständig über die geringste Bewegung an der ukrainischen Front berichten (keine Kritik), ist das im Gazastreifen ausgeblieben. Und so hat sich bei vielen die Vorstellung verfestigt, Israel hätte dort wahllos wehrlose Palästinenser bombardiert. (Die Vergangenheitsform ist Absicht. s.u.) ⏺️ Zur Klarstellung ist vielleicht eins sehr wichtig zu verstehen: Ich habe immer wieder betont, wie klein der Gazastreifen eigentlich ist. (Kleiner als Köln, ca. Schwedt an der Oder.) Das sagt Laien aber auch noch nicht viel. Würde man einen Merkava Kampfpanzer in der Mitte des Streifens an die Grenze stellen, könnte der komplett durch den Streifen durchschießen. Das Geschoss würde im Mittelmeer landen. Israel könnte Artilleriepanzer kilometerweit entfernt hinstellen, und die könnten problemlos jedes einzelne Haus im Gazastreifen treffen. Der gesamte Gazastreifen ist eine Kampfzone. Der Frontverlauf in der Ukraine ist derzeit mindestens 55km von Donezk entfernt, der Gazastreifen würde der Länge nach da rein passen. 1⃣ Nach dem Massaker vom 07.10.2023 begann Israel sofort aus der Luft Ziele anzugreifen. Denn viele waren bekannt (Bunker). Kasernen oder ähnliches unterhalten die Palästinenser ja nicht, sie verstecken sich unter der Bevölkerung. Das geschah in dieser Phase auch mit großen Bomben (Stichwort Bunkerbrecher), den 2000-Pfündern. Israel verfügt auch über 4000-Pfünder, mir ist kein Einsatz bekannt. Diese Angriffe gingen vor allem auf Gaza-Stadt und Dschabaliya, die nördlich davon gelegene Geburtsstätte der Hamas. Die Völkermord-Vorwürfe begannen übrigens am 08.10.2023. 2⃣ Ende Oktober begann Israel dann mit einer groß angelegten Bodenoffensive. (Bild 2) Die IDF versuchten in einer Zangenbewegung vermutlich das Hafenviertel Rimal zu erreichen. 🔴 Und jetzt kommt etwas sehr Entscheidendes: Sie haben die Orte nicht besetzt, sondern haben sog. „Raids“ durchgeführt. Was bedeutet, sie sind rein und wieder raus. Das war vermutlich der größte Fehler, der sich durch den ganzen Krieg zog. Und er hat vielen Soldaten das Leben gekostet. Denn sobald sie weg waren, sind die Hamas, der PIJ und andere wieder in die Gebiete eingesickert. Beim al-Shifa Krankenhaus waren sie mindestens drei Mal. Und bei einer dieser Offensiven wurde die von der Propaganda instrumentalisierte Hind Rajab getötet, deren Eltern mitten in einer solchen (angekündigten) Offensive da rumkurvten. Man sollte mit seinem Urteil vorsichtig ein. Denn auch israelische Generäle machen sowas ja nicht aus Spaß an der Freude. Die IDF sind eine Wehrpflichtigen-Armee. Was bedeutet, jeder Soldat fehlt in der Wirtschaft. Und 300.000 Eingezogene spielen bei einem Zwergstaat von 10 Mio eine gewichtige Rolle. Im Gegensatz zu vielen Unkenrufen bin ich der festen Überzeugung, die IDF könnte den Gazastreifen gar nicht vollständig halten, selbst wenn sie wollten. Was die durchgeknallten Rechtsradikalen wie Smotrich da ständig faseln, sind feuchte Träume, aber mehr auch nicht. 3⃣ Die nächste Phase begann dann etwa ab Februar. (Aus dem Kopf, ich tippe das hier ohne Recherchen, für Laien.) Die IDF begannen sich auch in den Süden zu orientieren, vor allem nach Chan Yunis und Rafah. Vermutlich wurde dort klar, dass viele Kombattanten aus Gaza-Stadt ausgewichen sind und in den Süden gegangen sind. Auch deshalb war es für die IDF sehr wichtig, die Salah al Deen („Saladin“) zu erreichen. Die breite Straße zieht sich vom Norden bis ganz in den Süden. Sie ist eine gute Orientierungshilfe, um das besser zu verstehen. (Bild 1, gelb) 4⃣ Ab da wurde klar, dass Rafah an der Grenze zu Ägypten ein neuralgischer Punkt ist. Stark untertunnelt, um Leute raus und Waffen rein zu schmuggeln. Also sind die IDF im Mai 2024 entlang des Philadelphi-Korridors - also wirklich unmittelbar an den ägyptischen Grenzbefestigungen lang - nach Rafah vorgestoßen. Dort wollten sie sich nicht mehr zurückziehen. Und dort gab es sehr starke Gefechte, da die Palästinenser diesen strategisch wichtigen Punkt verteidigen wollten. Und dort wurde Ende Oktober 2024 auch der damalige militärische Anführer Yayha Sinwar getötet. ▶️ Wenn man das weiß, erklärt sich die Zerstörung im Gazastreifen fast von selber. Rafah ist quasi eingeebnet. Es liegt aber hinter der gelben Linie, ist also unter israelischer Kontrolle. Dort wird bereits aufgeräumt, auch Großgerät aus Ägypten ist im Einsatz. Und das bedeutet, dass dort viele einsturzgefährdete Häuser und Tunnel gesprengt wurden. Das wurde nicht alles einfach wahllos aus der Luft zerbombt. Dort fanden Gefechte statt. 🔴 Nach etwa der Mitte 2025 hat im Gazastreifen keine großflächige Zerstörung mehr stattgefunden. Der derzeitige Aufschrei um die Google Satellitenbilder ist schlicht ein Hype. Weil es 2025 schon ziemlich genau so aussah wie jetzt. Und die „gerade aktualisierten“ Bilder auch schon seit Monaten online sind. 5⃣ Im Oktober 2025 wurde die derzeitige Waffenruhe vereinbart. Die Geiseln wurden ausgetauscht, die IDF haben sich hinter die gelbe Linie zurückgezogen, es finden keine Offensiven mehr statt. Trotzdem ist weiterhin Krieg. In der nächsten Phase hatten die Palästinenser zugesagt, die Waffen abzugeben. Die IDF sollten sich komplett zurückziehen. Nur kurz danach haben mehrere Vertreter der Hamas aber gesagt, sie seien bereit die Waffen niederzulegen, aber nicht abzugeben. Und es fanden und finden vereinzelt weitere Angriffe auf IDF statt. Die IDF und der zuständige Geheimdienst Shin Bet sehen sich also so lange nicht in der Pflicht und jagen weiterhin Kommandeure und alle, die am 07.10.2023 teilgenommen haben. Diese werden aber nicht „weggebombt“, sondern durch Drohnen und kleine Raketen eliminiert. Ich hoffe, ich konnte zumindest eine Social-Media-konforme, kurze Übersicht geben. Und damit etwas Orientierung. 🔴 Nach wie vor werden von der Propaganda ausschließlich Bilder der am schlimmsten zerstörten Stellen gezeigt. Es steht aber jedem frei, sich selber diese Bilder anzuschauen. Und mal mit meinen (auf die Schnelle gestrickten) Karten abzugleichen. (Bild 3) Und dann wird er schnell sehen, dass vor allem Rafah und die Gebiete der Zangenbewegung in Gaza-Stadt stark zerstört sind, und in der Mitte ganze Innenstädte ziemlich intakt und funktional sind. (Bild 4) Und dass auf israelischer Seite viel kaputt ist, das dort aber auch (!) an den Aufräumarbeiten liegt, und dort sogar landwirtschaftliche Flächen bewirtschaftet werden. Die auch gewässert werden müssen. ▶️ Übrigens: Saison ist dort von etwa Dezember bis Mai. Was bedeutet, nur dann sieht man auch das Grün. Außerhalb der Saison ist es Wüste. Da im arabischen Kulturraum (bis nach Andalusien heute) Häuser von außen selten verputzt werden – das hätte bei dem Sand eine kurze Lebensdauer: außen pfui, innen hui) sieht es für viele Europäer alles eintönig, kaputt und sandfarben aus. Zumal auch viele Häuser Aufbauten auf den Dächern haben, zur Bewirtschaftung. (Generatoren, Wassertanks, Solar, etc.) Was bei einer Standard-Auflösung von 30cm natürlich wirr aussieht. Man muss also schon etwas zoomen und auf die Straßen und Schatten achten.
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Gaza Ministry of Health has now released mortality numbers for 2025. For the first time since the war, they give numbers for all deaths, including natural deaths. In 2025 there were a total of 24,650 deaths in Gaza. 18,870 (76.6%) of these were violent, of which 17,286 (70.1%) were due to "war operations" and 1,584 (6.4%) were classified as accidents. There were a total of 5,780 (23.4%) non-violent deaths, including disease, old age, and all other causes. 5,780 deaths is about the same as the annual non-violent mortality in Gaza before the war, and the age distribution is similar to 2022. There is no significant excess of non-violent deaths. In other words, despite frequent and loud claims to the contrary, there seems to be very few indirect deaths due to the war in Gaza in 2025. As there were 50,227 births in 2025, this gives a natural population growth of 25,577 or 1.2% in Gaza in 2025, which is higher population growth than most countries in the world and more than the world average. There are currently ~6,000 births/month in Gaza, per GMH. Assuming a similar number of non-violent deaths in Gaza in 2026 as in 2025, that means there are currently 12x more births than deaths in Gaza, and that Gaza is now experiencing one of the highest population growths in the world.
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Lustig, dass eine komplett deutsche Bewerbung die KI hintüberkippen lässt. #aifail
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Look closely at this wardrobe. On October 7th, Michael, aged 9, and Amalia, aged 6, locked themselves inside it to escape the terrorists. For hours, the two children remained there. Hidden. Silent. Terrified. Just outside that door, their mother, Smadar, had just been murdered. Their father, Roy, would also be killed. Imagine being 6 and 9 years old and realizing that to stay alive, you must not cry—not for a moment. You must not make a sound. They remained in hiding for nearly 12 hours. This wardrobe was not merely a piece of furniture. It was the only thing standing between two children and death. Michael and Amalia survived October 7th. Never forget what they had to do to survive. -Shulamit Etzioni.
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Stell Dir mal vor, Du bist Mossad und CIA, giltst als zwei der besten Geheimdienste der Welt - und dann kommen Dir bei deiner Geheimverschwörung zur Massenmigration von Marokko nach Ceuta ausgerechnet Georg Restle und Tilo Jung auf die Schliche. Peinlich des Todes, Alter.
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Peter Hauke retweeted
Replying to @bundeskanzler
Was bleibt aus ihrem Wahlversprechen? #TaurusForUkraine
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Peter Hauke retweeted
Dieser Text beschäftigt mich auch einen Tag später noch, weil er die Hybris, den Wahn, den Schwachsinn, den nur leicht kaschierten Antisemitismus und die Terrorverherrlichung zutage treten lässt wie kaum ein anderer. Während „weiße Deutsche“ nicht verstünden, warum sie Deutschland nach 15 Jahren verlassen wolle, würden ihr „Menschen mit Migrationshintergrund oder People of Colour“ dazu gratulieren. Das ist diese typische Unterteilung zwischen „den Weißen“ und „wir PoC“, die wir – zu Recht – bei Rechtsextremisten beklagen, die sie aber selbst gern betreibt, wenn es ihr in den Kram passt. Ganz abgesehen davon stimmt es nicht. Vielleicht mögen ihr „Menschen mit Migrationshintergrund oder People of Colour“ dort, wo sie sich aufhielt, nämlich in Berlin-Neukölln, gratuliert haben. Diesen Stadtteil haben sie allerdings leider schon sehr nach ihren Vorstellungen geprägt. Aber anderswo? No way. Ich kenne extrem viele Menschen mit Migrationsgeschichte, die ihre Sichtweise ganz ausdrücklich nicht teilen. Zum Glück. Wie kann man über den 7. Oktober 2023 schreiben und mit keinem einzigen Wort das Massaker, den Terror, das Blutbad der Hamas erwähnen? Was genau stimmt da nicht? Und dann relativiert sie ganz nebenbei den Holocaust, indem sie uns, der deutschen Gesellschaft „die historische Sonderrolle“ vorwirft, „die dem Holocaust zugewiesen wird, indem man ihn zum ultimativsten Übel erklärt, das niemals mit anderen Übeln verglichen werden darf“. Wie erklärt man es ihr? Der Holocaust ist das „ultimativste Übel“. Er war ein Genozid an den Juden. Er war genau das, was die Hamas sich heute für die Juden wünscht. Israel führt einen Krieg gegen diejenigen, die alle Juden ausgerottet sehen wollen. Dass weder Hamas noch Hisbollah noch der Iran das selbst ausführen, liegt nicht daran, dass sie so menschen- oder judenfreundlich wären, sondern schlicht daran, dass ihnen die Waffen und das militärische Know-how fehlen, es umzusetzen. Zum Glück. Man kann diesen Krieg in seiner Härte kritisieren. Aber er ist kein „Genozid“. Man kann auch den Krieg kritisieren, den die USA infolge von 9/11 in Afghanistan geführt haben. Ich habe das getan. Ich war vor Ort und habe über all die Dinge geschrieben: bombardierte Hochzeiten, Amok laufende US-Soldaten, Tausende getötete Zivilisten et cetera. Aber eines war es nicht: ein „Genozid“. Man kann auch die Bombardierungen der Alliierten im Zweiten Weltkrieg auf Dresden, Köln, Hannover, Heilbronn, Münster et cetera kritisieren. Man kann die Verhältnismäßigkeit infrage stellen und die Einhaltung des Völkerrechts anmahnen. Aber eines war es nicht: ein „Genozid“. Ich bin es leid, mir diesen Unsinn jetzt, da die Hamas hoffentlich weiter militärisch bekämpft wird, immer wieder anhören zu müssen, denn es wird einzig und allein geäußert, um Gewalt und Antisemitismus zu rechtfertigen. Leute, die Juden überall auf der Welt das Leben zur Hölle machen. Die Restaurants angreifen. Seit Jahrzehnten schon stehen Einrichtungen wie Synagogen, Schulen, Kindergärten, Kultureinrichtungen, diplomatische Vertretungen unter Polizeischutz. Seit dem 7. Oktober 2023 erhöhen sie ihre Schutzmauern, bringen zusätzliche Kameras an, bauen noch mehr Panzerglas ein. Beschämen sollte uns das, dass das notwendig ist. Und ja, der Holocaust hat eine Sonderrolle. Selbstverständlich! Wer das nicht kapiert, hat etwas Grundlegendes an Deutschland nicht verstanden und tut gut daran, hier nicht zu leben, sondern wegzuziehen. Allen Ernstes vertritt sie die Haltung, diese Gesellschaft sei schlecht, weil sie ihren Unsinn nicht teile. Dass diese Gesellschaft „die Augen vor der Realität“ verschließe und sie deshalb nur noch Mitleid empfinde. Um dann am Ende zu behaupten, sie habe „so viel Schönheit und Gemeinschaft in unseren Herkunftsländern aufgegeben, um hier ein Zuhause aufzubauen“ – wie sehr kann man selbst die Augen vor der Realität verschließen? Und wie sehr kann man Rechtsextremisten Zulauf verschaffen wollen? Ich finde, das darf niemals unwidersprochen bleiben. taz.de/Migrantisches-Leben-W…
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Good luck and may the odds forever be in our favor. ⚽
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Dieselben, die gestern noch „Wokeness“, Queere Minderheiten und die die LGBTQ+ Community verhöhnt haben, beklagen heute die Schwulenfeindlichkeit der deutschen Gesellschaft. Das ist durchaus bemerkenswert.
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Peter Hauke retweeted
i'm so sick of these Palestine performers lmao
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Peter Hauke retweeted
Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas einmal öffentlich äußere. Ich kann gerade nicht mehr. Ich reiße mich sehr zusammen, dies zu schreiben. Eine Kommission zur Untersuchung des Massakers vom 07. Oktober 2023 im Hinblick auf den sexualisierten Terror – auch an den Geiseln – hat ihren Bericht veröffentlicht. In einigen Kommentaren hatte ich schon dazu gelesen. Die meisten von ehemaligen Soldaten, die im OSINT- oder akademischen Bereich in der Richtung öffentlich auftreten. Alle waren erschüttert, selbst Soldaten, die „in der Scheiße“ waren. Mein Wille war – und ist es noch – zumindest einen kurzen Überblick über das 300-seitige Dokument zu geben, für das über 10.000 Fotos und Video-Segmente und 1800 Stunden Videomaterial ausgewertet wurden. Welches die Palästinenser zumeist selber veröffentlicht haben. Und das ist auch nicht irgendwie halt eine jüdische Kommission und Hasbara. Sie ist eine Non-Profit-Organisation und wird unterstützt durch die deutsche Botschaft Tel Aviv, Kanada, Microsoft, usw. Mit dabei sind u.a. eine französische Botschafterin für Menschenrechte, ein Professor und Gründer des UN-Gerichts für Sierra Leone, ein ehemaliger Kommissar für Menschenrechte der UN, ein ehemaliger Stabschef des Weißen Hauses, und und und. Ich wollte zumindest erklären, was dieser Bericht ist, von wem er kommt und einige Zeugenaussagen zitieren. Denn, so grauenvoll wie das ist, halte ich es für meine und unsere Pflicht, sich dem auszusetzen. Wenn wir nicht in der Lage sind das zu ertragen, wie können wir dann erhobenen Hauptes von den Opfern erwarten, dass sie es erdulden und sich fügen? Ohne ihnen das allzu menschliche zuzugestehen womöglich? Die Opfer waren nicht nur Juden. Es waren auch Thailänder, Amerikaner, Argentinier, Franzosen, Briten… Und die Deutschen haben es in einer sozialpsychologisch bemerkenswerten Leistung vermocht zu verdrängen, dass auch 22 Deutsche getötet und 17 als Geiseln genommen wurden. Es geht nicht alleine darum, diese Unmenschlichkeiten zu lesen. (Fotos sind nicht drin, ich kenne eh viele.) „Unmenschlichkeiten“ ist ein absolut treffendes Wort, dass jedoch durch zu häufigen Gebrauch seinen tatsächlichen Inhalt verloren hat. Das kann ich ab. Ich bin MilBlogger, ich habe viele Stunden Videos erduldet, in denen Menschen von Drohnen getroffen, erschossen und von Minen zerrissen wurden. Und ich habe sehr viele Videos und Bilder des 10/7 gesehen. Mehr als jedem Menschen eigentlich lieb sein sollte. Es geht darum, nicht in zu lange den Abgrund zu blicken, weil der Abgrund sonst in dich blickt. Auch vorher schon habe ich öffentlich deutlich gemacht, dass ich keinerlei Empathie mehr für die Palästinenser empfinde. Oder nicht darüber nachdenke, wie sehr sie sich auf das eh nutzlose Völkerrecht berufen. Denn mein Gedanke ist eigentlich sehr leicht, auch wenn er für viele schwer zu erfassen scheint: Wir Europäer haben unsere Werte, auf denen das Völkerrecht unbestreitbar basiert, in langen Kriegen untereinander erstritten und mit Churchills Blut, Schweiß und Tränen teuer erkauft. Nicht so sehr basierend auf den christlichen Glauben – dessen Teil ich gar nicht abstreiten will – sondern auf die griechische Philosophie und die Aufklärung. Es ist aber nur schwer nachvollziehbar, warum wir diese Werte auch auf diejenigen anwenden, sie sogar auf sie projizieren und ihnen die gleichen Werte unterstellen, die so offensichtlich einen Scheiß auf sie geben. Nach nur wenigen Stunden der Arbeit an diesem Bericht kämpfe ich mit Dämonen. Ich möchte auch weiterhin für eine Zweistaatenlösung sein können. Ich möchte auch weiterhin nicht von der passiven Empathielosigkeit in offene Aggression verfallen. Ich möchte auch weiterhin nicht den Hass als einfachste Lösung bevorzugen. Ich will nicht alles auf den Islam projizieren. Doch mit jeder Seite, mit jeder Zeugenaussage und mit jedem Bericht eines Helfers, in der nüchternen, fast wissenschaftlichen Zusammenfassung und Forensik, fällt es zunehmend schwer. So unglaublich schwer, dass ich mich dabei erwischt habe, alleine im Büro laut Debatten zu führen. (Normalerweise eine gute Schreib-Technik um Argumentationen zu üben.) In unserem europäischen Hirn sortieren wir die Hamas gerne als Terrororganisation ein, die losgelöst von der palästinensischen Bevölkerung agiert. Dieses Bild beginnt zu bröckeln in dem Moment, in dem wir uns klar machen müssen, dass mindestens die Gaza-Palästinenser sich ja in dieser Gesellschaft eingerichtet haben. In der sie mit Cousins verheiratet werden, ihren Kindern in UNRWA-Schulen der Hass auf Juden beigebracht wird und jeder Angestellte eines Krankenhauses oder einer Uni die Hamas als Arbeitgeber auf der Lohnabrechnung hat. Das geht weit über Nazi-Mitläufer hinaus. Wie lange kann jemand in einem solchen System tatsächlich unschuldig sein? Und mehr noch: Wie muss eine Gesellschaft gestrickt sein, in der es als Machtdemonstration gilt, wenn junge Männer im Kreis um eine Geisel stehen, ihre sexuelle Frustration und soziale Inkompetenz kompensieren und sie reihum vergewaltigen? Selbst wenn sie tot ist, noch den rotten Pimmel unter dem Gelächter der Umstehenden in die Rotze des Vorgängers stecken? Wenn diese Formulierung Ihnen zu hart war, sind Sie nicht ansatzweise bereit für die Realitäten. Damit müssen Sie klarkommen, nicht ich. Sich bei mir über die Formulierungen zu beklagen ist das deutlichste Zeichen dafür, sich den Realitäten nicht stellen zu wollen. „Die Männer zerrten eine Frau aus dem Fahrzeug... entfernten gewaltsam die Kleidung und vergewaltigten sie... Sie stachen wiederholt auf sie ein und töteten sie... und vergewaltigten sie weiter, nachdem sie tot war.“ Raz Cohen, Überlebender des Nova Festivals Wir können ja noch nicht einmal deutlich darüber debattieren. Weil unsere Regularien und unser sozialer Konsens es unterbinden auszusprechen, was die Realität ist. Ich kann noch nicht einmal Fotos posten, weil ich befürchten muss, dass die Social Media Plattformen mich dafür blockieren. Ich kann teilweise nicht einmal Links zu Fotos anderer Plattformen posten. Wir bekommen eine heile Welt aufgezwungen, während um die Ecke das passiert, was wir als „unmenschlich“ aus unserer Welt entfernen wollen. Und leisten damit denen Bärendienste, die diese Realität verschwinden lassen wollen, während sie sie vorher noch stolz veröffentlicht haben. Mir braucht keiner mehr mit Völkerrecht und Empathie gegenüber den Palästinensern kommen. Ich erlaube mir den menschlichen Reflex zumindest soweit. Aber ich will nicht in diesen Abgrund. Und das ist anstrengend. Ich hatte Wuttränen. Und ich musste mir Luft machen. Der Artikel wird kommen. Ich habe nicht das Recht wegzusehen. Aber jetzt gerade kann ich einfach nicht mehr. youtu.be/2p3rtnQ_7y4?si=z8D1… Anmerkung: In den Datenbanken mit Pressebildern gibt es nur sehr wenige Bilder des 10/7 aus Israel, da dort Persönlichkeitsrechte und Opferschutz geachtet werden. Weshalb ich auch für die meisten auf Social Media gesperrt würde. Aber dafür sehr viele aus dem Gazastreifen, schon am ersten Tag. Aus meinem Archiv… Foto 1: Getötete Zivilisten auf der Straße nach Sderot Foto 2: Israelische Truppen versuchen Sderot wieder unter Kontrolle zu bringen Foto 3: Palästinenser überqueren zum Morden und Vergewaltigen die eingerissene Grenze nach Israel
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Sagt Euch der Name Frank Schäffler noch was? Erinnert Ihr Euch noch an seinen Kampf gegen die Wärmepumpe? Hier gibts was Neues zu seiner Frau, das das alles ein wenig erklärt.
Liebe Leute, nun haben wir Susanne Götze mit unserem 2. Newsletter (Milliarden-Briefing) etwas Unerwartetes herausgefunden. Es geht um FDPler Frank Schäffler, den schärfsten Gegner von Habecks Heizungsgesetz. Was bislang unbeachtet war: Seine Frau 🧵 steady.page/de/milliarden-br…
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Ein Lob auf die konsequente Nichtabstimmung zw. Linie 13/EV6, liebe @DVBAG! Jedesmal knapp verpasst. Muss man auch erstmal hinbekommen. 🤧
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Genialer Trick gegen Verspätungen: Einfach die Uhr zehn Minuten nach stellen. #NoMoreVerspätungen #ZwölfUhrEins
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