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Aachen
Joined August 2012
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Man muss dieser schamlosen Chuzpe fast schon Respekt zollen. Patrick Graichen, Robert Habecks grüner Ex-Staatssekretär, der wegen beispiellosen Filzes in der sogenannten Trauzeugenaffäre in den gut bezahlten einstweiligen Ruhestand versetzt wurde, hat einen neuen Witz auf Lager. Ausgerechnet der Mann, der 2023 mitten in der schwersten Energiekrise den Stecker unserer letzten Kernkraftwerke zog, plaudert nun auf einer Konferenz tiefenentspannt aus dem Nähkästchen: „Natürlich hätten wir, wenn wir 2023 die Dinger weiter hätten laufen lassen, noch mehr Strom zu relativ günstigen Grenzkosten gehabt.“ Ach was! Günstiger Strom? Wer hätte das ahnen können! Die Millionen Bürger und Unternehmer, die heute unter absurden Stromrechnungen leiden und zusehen müssen, wie die Industrie das Land verlässt, werden sich über diese späte Einsicht sicher die Lachtränen aus den Augen wischen. Der Gipfel der Heuchelei: Wo sitzt Herr Graichen heute? Im Aufsichtsrat des staatlichen ukrainischen Stromnetzbetreibers Ukrenergo. In einem Land, in dem Kernkraftwerke die unverzichtbare Stütze der Versorgung bilden. Was für die Ukraine völlig rational und überlebenswichtig ist, durfte dem deutschen Bürger aus reinem grünen Parteidogma nicht zugemutet werden. Und wer trägt laut Graichen die Schuld am Atomausstieg? Etwa die jahrzehntelange Anti-Atom-Ideologie der Grünen? Nein! Graichen schiebt die Verantwortung eiskalt der Union in die Schuhe, weil diese keinen Deal erzwungen habe: „Es funktioniert nur, wenn sich alle Akteure auf etwas verschwören.“ Fassen wir zusammen: Die Führungskader wussten genau, dass Atomstrom günstig ist. Sie würgten ihn wider besseres Wissen ab, opferten unseren Wohlstand auf dem Altar ihrer Ideologie und waschen nun ihre Hände in Unschuld. Ein historisches Lehrstück in politischer Arroganz und skrupelloser Realitätsverweigerung. #Atomausstieg #Habeck #Energiewende apollo-news.net/mehr-strom-z…
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Teil 2. Die 15-Liter-Grenze war erst der Anfang. 🤡 Idee von @DrphilPepp55236 🙏 #EU #Elektromobilität #NGOKomplex #Satire
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Das #Audi in den USA ein neues Werk bauen will, erzeugt weit mehr mediale Aufmerksamkeit als die Pläne des Konzerns, hier Werke zu schließen. Genau da liegt der moralbesoffene Hase im deutschen Pfeffer.
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Der SED-Staat war eine Diktatur und ein Unrechtsstaat - und zwar von Anfang an. Es gilt, sich nicht auch noch nachträglich von diesem politischen System und damit von seinen früheren Unterdrückern vereinnahmen zu lassen. Im Gespräch mit @dpa: sueddeutsche.de/politik/ddr-…
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Мелани Филипс очень доходчиво объясняет удивительное превращение левых либералов в бесчеловечную фашистоидную дрянь. Все предельно просто и закономерно.
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Das sollte man jeden Tag reposten.
Am Donnerstag stimmte das EU-Parlament mehrheitlich für die „Bekämpfung islamistischer Infiltration“. Die deutschen Abgeordneten von SPD, Grünen und Linken stimmten geschlossen gegen den Antrag, der islamistische Unterwanderung verhindern soll. apollo-news.net/linke-spd-un…
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Die Hütte brennt: Der Metall- und Elektroindustrie droht ein Dammbruch bei der Beschäftigung und in der aktuellen Tarifauseinandersetzung geht es nicht nur um Löhne und Gehälter, sondern um die Zukunft einer ganzen Industrie. think-beyondtheobvious.com/d… via @
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Bei Sylt große Empörung im ÖRR, bei echter Bedrohung von Juden wird es totgeschwiegen, weil es nicht in R2G Narrativ passt.
„Israel will never be“ – skandiert in der Hauptstadt eines Landes, in dem Millionen Juden ermordet wurden. #b1010
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Einfach nur zuhören und einwirken lassen.
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Replying to @ulfposh
Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.
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Genau auf den Punkt gebracht!
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Wie darf ich mir so eine Einigung bei Antisemitismus vorstellen? Wird da verhandelt, wie viel Judenhass in der Koalition erlaubt ist?
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Replying to @OERRBlog
Die Ironie dabei ist, dass Friedrichs sagte: „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache.” Also das genaue Gegenteil von dem, was Hayali macht - und trotzdem hat sie nun einen Preis in seinem Namen erhalten. Das ist eine unglaubliche Verhöhnung.
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Ein grandioser Brief! Sehr lesenswert! RALF SCHULER SCHREIBT STEINMEIER: Sehr geehrter Herr Bundespräsident, sehr geehrter Herr Frank-Walter Steinmeier, ich möchte Ihr Amt in keiner Weise delegitimieren, erlaube mir aber doch eine Anmerkung zu Ihrer Rede bei den Feierlichkeiten zum 75. Jubiläum des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe. Sie sprechen dort, ausgerechnet dort, von „Vulgärdemokraten“. Mit Verlaub: Es gibt keine „Vulgärdemokraten“. Es gibt Demokraten und Nicht-Demokraten. Es gibt Menschen, die Mehrheiten achten und respektieren, und es gibt Menschen, die sich über Mehrheiten hinwegsetzen oder diese mit Schmuddel-Attributen versehen wollen, wie Sie es getan haben. Wörtlich sagten Sie: „Und da sind zugleich jene – ich möchte sagen – Vulgärdemokraten, die unter Berufung auf demokratische Mehrheiten und den angeblichen Volkswillen für sich unbeschränkte Macht fordern, die von illiberaler Demokratie reden und sich von keiner Verfassung und Verfassungsgerichtsbarkeit Grenzen setzen lassen.“ Um es klar zu sagen: Sie sind es, der die Demokratie und Demokraten verächtlich macht. Sie sind es, der sich selbst ausgerechnet am Ort des Bundesverfassungsgerichts eine Art verfeinerte Hochkultur-Demokratie zuschreibt. Sie sind es, der eine Klassengesellschaft der Demokraten herbei schwadroniert, als gäbe es auch eine Form unappetitlicher Freunde der Volksherrschaft. Sie sind es, der den Eindruck erweckt, als sei da draußen ein demokratischer Pöbel unterwegs, der die Dreistigkeit besitzt, sich einfach nur auf Mehrheiten zu berufen und dies zum „Volkswillen“ umzudeuten. Sie sind es, der den Eindruck erweckt, die Definitionshoheit über die einzig zulässige Art von Demokratie zu besitzen. Vermutlich sind in Ihren Augen auch die Schweizer allesamt „Vulgärdemokraten“, weil sie einfach über alles abstimmen, was ihr Gemeinwesen betrifft, und so wird es dann gemacht. Ganz einfach. Ganz vulgär. Ganz demokratisch. Es spricht in Deutschland übrigens auch niemand von „illiberaler Demokratie“ oder fordert „unbeschränkte Macht“. Da Sie Ross und Reiter nicht nennen aber schon häufig die AfD adressiert haben („Tun wir, was getan werden muss!“ – Rede am 9. November 2025), darf ich vielleicht darauf hinweisen, dass die AfD gerade auf die Verfassung und das Bundesverfassungsgericht setzt, um ihre verfassungsmäßigen Rechte einzufordern. An welcher Stelle wurde das Schleifen der Verfassung gefordert? An welcher Stelle wurde die Abschaffung des Mehrheitsprinzips und des Rechtsstaats gefordert? Es war auch nicht die AfD, die mit einer abgewählten Mehrheit im Bundestag Milliardenschulden in das Grundgesetz hineingeschrieben hat. Es war nicht die AfD, die mit einem abgewählten Landtag noch rasch die Quoren für Untersuchungsausschüsse heraufgesetzt und damit die Rechte der Opposition beschnitten hat (wie in Rheinland-Pfalz geschehen). Und auch ein anderes Diktum Ihrer Rede in Karlsruhe wird durch Wiederholung nicht richtiger: „Demokratie ist liberal – in der Diktion unseres Jubilars: freiheitlich – oder sie ist keine Demokratie!“ Für Demokratie sind Bindestriche oder willkürlich hinzugefügte Attribute so ungesund wie chemische Zusatzstoffe in Grundnahrungsmitteln. Demokratie ist Demokratie. Demokratie ist Mehrheitsprinzip, Parlamentarismus und Rechtsstaat und sonst gar nichts. Sie kann liberale Entscheidungen im Sinne der Mehrheit treffen, konservative oder auch aggressive. Demokratie hat keine Mission, sondern ist eine Regelungshülle für eine Gesellschaft, die dazu führen soll, dass auch die unterlegenen Minderheiten das Zustandekommen der Beschlüsse akzeptieren und sich eine faire Chance ausrechnen, selbst Mehrheiten für einen friedlichen Machtwechsel gewinnen zu können. Derzeit demonstrieren Sie, sehr geehrter Herr Bundespräsident, dass Sie Mehrheiten nicht akzeptieren wollen und sogar vulgär finden. Teil 1 … Teil 2 in den Kommentaren
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Dann tauchte Kanye West auf. Wissen Sie, in meiner Kindheit sahen Verrückte wenigstens aus wie Verrückte. Zerzauste Haare, Mantel, Tauben, Gespräche mit Mülleimern. Dieser Typ zieht einfach eine schwarze Maske an und sagt, dass er Hitler liebt. Und da wurde mir klar: Die Menschheit hat einen langen Weg zurückgelegt – von „Nie wieder“ zu „Lasst uns die Nuancen diskutieren“. Und die Politiker? Die Politiker sagen: „Die Situation ist kompliziert.“ Nein. Kompliziert ist es, einer jüdischen Mutter zu erklären, warum man mit vierzig noch nicht verheiratet ist. Aber wenn eine Menge vor einer Synagoge „Tod den Zionisten“ schreit, dann ist das keine Komplexität. Das ist ein Remake. Und noch dazu ein schlechtes. Ohne originelles Drehbuch, aber mit einem riesigen Budget für soziale Medien. Und wissen Sie, was mir wirklich Angst macht? Nicht die Radikalen. An Radikale bin ich gewöhnt. Ich habe in den siebziger Jahren in New York gelebt. Damals galt schon jemand als Radikaler, der dem Leitungswasser misstraute und Obst mit Seife wusch. Was mir Angst macht, ist die Geschwindigkeit, mit der normale Menschen anfangen so zu tun, als wäre nichts Besonderes los. Der Mensch ist unglaublich anpassungsfähig. Selbst dann, wenn ein jüdisches Mädchen an den Haaren gezogen wird und ein Junge mit Schläfenlocken mit Stroboskoplicht geblendet wird. Wir können uns an alles gewöhnen. An Krieg. An Hass. Daran, dass Kaffee neun Dollar kostet. An Letzteres übrigens nur sehr schwer. Nachts lag ich im Bett und dachte: Vielleicht sollte man der Menschheit einfach keine Freizeit geben. Denn sobald Menschen sich langweilen, beginnen sie entweder die Welt zu retten, sich gegenseitig umzubringen oder Podcasts über die gesundheitlichen Vorteile des Krieges aufzunehmen. Und trotzdem … wenn morgen wieder jemand mit Schreien über den Tod der Zionisten vor eine Synagoge zieht, werde ich hinausgehen. Nicht, weil ich mutig bin. Ich bin der Mensch, der einmal bei einer Blutabnahme ohnmächtig geworden ist. Sondern weil Juden schon zu oft gehofft haben, dass Wahnsinn von selbst verschwindet. Das tut er nie. Er zieht nur einen Anzug an, geht auf die Universität und eröffnet einen TikTok-Account. Aber gut … zuerst esse ich trotzdem meinen Lachs. Ich möchte ungern mit leerem Magen sterben. Meine jüdische Mutter hätte das niemals gutgeheißen." 2/2
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Woody Allen über den Judenhass heute, und wie kaputt Schreihälse und Mitläufer sind. Und das auf unnachahmliche Art. „Wissen Sie, ich habe immer gedacht, der größte Vorteil von New York sei, dass man dort neurotisch sein kann und niemand es bemerkt. In anderen Städten wird man zum Arzt geschickt, wenn man mit sich selbst spricht. In Manhattan bekommt man dafür eine Kolumne in einer Zeitschrift angeboten. Gestern bin ich losgegangen, um Lachs zu kaufen. Das ist übrigens die einzige stabile jüdische Tradition, die Babylon, Rom und meine Beziehungen zu Frauen überlebt hat. Ich lief durch Brooklyn und dachte über den Tod nach. Nicht, weil ich Philosoph bin. Sondern weil ich inzwischen über neunzig bin, obwohl ich ursprünglich höchstens bis siebzig geplant hatte. Und plötzlich – eine Menschenmenge vor einer Synagoge. Zuerst dachte ich, dort tritt ein berühmter Psychoanalytiker auf. In New York stehen Menschen stundenlang Schlange, um zu hören, warum ihre Mutter an allem schuld ist. Obwohl Juden das eigentlich auch ohne Vortrag schon wissen. Aber nein. Sie schrien etwas über „Intifada“. Und wissen Sie, was mich am meisten erstaunt hat? Wie viel Energie diese Leute haben. Woher nehmen sie die? Ich will nach zwei Treppenabsätzen schon mein Testament schreiben. Und die sind bereit für eine Revolution, ohne vorher auch nur einen anständigen Kaffee getrunken zu haben. Ein Typ schrie etwas von „Dekolonisierung“. Mein Gott. Als ich jung war, bedeutete „Kolonisierung“, dass Tante Frieda drei Monate lang unser Sofa besetzte und sich weigerte auszuziehen. Heute ist es plötzlich ein zionistisches Komplott. Überhaupt ist moderner Antisemitismus viel zu intellektuell geworden. Früher hasste man uns einfach. Ganz direkt. Heute nicht mehr. Heute erklärt Ihnen irgendein Mann mit Schal, der aussieht, als würde er Gedichte über seinen eigenen Bart schreiben, mit Hilfe von Heidegger und Nietzsche, warum die Existenz von Juden eine Form von Aggression und eine Bedrohung für die Menschheit sei. Und ich stand da und dachte: Früher wurden wir wenigstens von Leuten ohne Hochschulabschluss verprügelt. Heute kommen die Pogrommacher mit Diplom von der Columbia University. Dann sagte ein Mädchen neben mir: „Wir sind gegen Zionismus, nicht gegen Juden.“ Das ist ungefähr so, als hätte meine Exfrau gesagt: „Ich habe nichts gegen dich. Ich bin nur gegen alles, was du sagst, tust, fühlst – und besonders gegen den Sex mit dir.“ Die Bedeutung bleibt dieselbe. Und dann schrie jemand: „Zionisten sind Nazis!“ In diesem Moment hatte ich das Gefühl, meine Großmutter hätte sich im Grab so schnell umgedreht, dass sie einen Teil von Queens mit Strom hätte versorgen können. Meine Großmutter hat übrigens echte Nazis erlebt. Sie versteckte sich in einem Keller in Polen mit einem Mann, der so schrecklich hustete, dass die Deutschen sie allein am Bronchialgeräusch hätten finden können. Und jetzt erklärt mir irgendein Junge aus einem Elite-College, dessen größtes Trauma im Leben ein kalter Kaffee bei Starbucks war, was Faschismus bedeutet. Ich lebe wirklich in erstaunlichen Zeiten. Heutzutage sprechen alle wie Menschen, die versehentlich eine Universitätsbibliothek verschluckt haben. Niemand sagt mehr: „Entschuldigung, ich bin ein Idiot.“ Nein. Heute heißt es: „Ich dekonstruiere das dominante Narrativ.“ Hören Sie, ich bin unter Juden aufgewachsen. Wir dekonstruieren keine Narrative. Wir erschaffen Narrative. Ich kam nach Hause und schaltete den Fernseher ein – denn wenn man Angststörungen hat, wirkt Fernsehen wie eine ausgezeichnete Idee. Das ist ungefähr so, als würde man Alkoholismus mit einem Martini auf Eis behandeln. Dort erklärte Roger Waters wieder einmal die Welt. Rockmusiker machen mir immer Angst, wenn sie älter werden und plötzlich anfangen zu reden wie Paranoiker, die beim Anblick einer schwarzen Katze eine Verschwörung wittern. 1/2
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„Die SPD will insbesondere nach den für die Koalitionspartner teils verheerenden Landtagswahlen ein Gerechtigkeitssignal senden.“ Werte SPD, ihr habt es immer noch nicht verstanden. Die meisten Menschen sehen das Gerechtigkeitsproblem nicht bei denen, die mehr verdienen, Vermögen aufgebaut haben oder ihren Kindern etwas hinterlassen wollen. Sie sehen ein Gerechtigkeitsproblem darin, dass Menschen jahrzehntelang arbeiten, Steuern und Sozialabgaben zahlen und am Ende kaum besser dastehen als diejenigen, die nie oder kaum in diese Systeme eingezahlt haben. Sie sehen ein Problem darin, dass der Staat ihnen für jeden Fehler, jede verspätete Erklärung und jede nicht eingehaltene Frist sofort Säumniszuschläge oder Bußgelder aufbrummt, während sie gleichzeitig erleben, dass selbst schwere Straftaten nicht immer Konsequenzen haben. Sie sehen ein Problem darin, dass sie jeden Monat einen erheblichen Teil ihres Einkommens an den Staat abführen und trotzdem hören, für Straßen, Schulen, Pflege, Rente und innere Sicherheit sei nicht genug Geld da. Sie sehen ein Problem darin, dass der Sozialstaat längst nicht mehr nur diejenigen absichert, die ihn über Jahrzehnte finanziert haben, sondern auch Menschen versorgt, die erst seit kurzer Zeit im Land sind und zuvor keinen Cent eingezahlt haben. Sie sehen ein Problem darin, dass Eigenverantwortung gepredigt wird, während der Staat denen, die vorsorgen, die leisten, Vermögen aufbauen und unabhängig sein wollen, immer tiefer in die Tasche greift. Und sie sehen ein Problem darin, dass genau diejenigen, die dieses System finanzieren, von der Politik regelmäßig zu denen erklärt werden, von denen man sich NOCH mehr holen könne. Deutschland braucht kein weiteres „Gerechtigkeitssignal“, sondern einfach einen Staat, der sich zurücknimmt, der Leistung und Eigentum wieder respektiert und bei den eigenen Ausgaben noch genauer hinsieht wie bei der Steuererklärung seiner Bürger. Wer nach solchen Wahlergebnissen WIEDER zuerst darüber nachdenkt, wen man mehr belasten kann, welche Abgaben man weiter erhöhen und welche neuen Steuern man einführen kann, hat den Schuss immer noch nicht gehört. Und werte CDU, so lange ihr dieses Spiel mitmacht, so lange gehen Eure Wahlergebnisse weiter in den Keller.
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Ich habe die vielen klugen Details rausgeschnitten, weil das nur Leckerbissen für Fachleute sind. Aber auch in der gestrafften Version hebt sich dieser Auftritt von Katherina Reiche mehrere Lichtjahre ab von dem vollkommen konzeptlosen grünen Märchenerzähler. Und sie zieht das durch wie ein erfahrener Steuermann in stürmischer See, trotz eines heillos überforderten Kapitäns. Beste Frau.
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