economist ~ applied micro pays the rent ~ prof @wu_vienna,@WU_econ (prior @jkulinz & @uniinnsbruck) ~ likes to run (regressions) ~ austrian politics 🇦🇹

Wien, Österreich
Joined December 2013
The only place where economists can't find a job #EconTwitter
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🛒 Ist das teurere Markenprodukt wirklich besser?
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#Markteingriffe & #Econ101 — Dieser kurze 🧵 zeigt schön, wie hilfreich grundlegende Mikroökonomie (eigentlich Econ101) ist, um wirtschaftspolitische Maßnahmen einzuordnen. Dafür braucht es nicht einmal viel Mathe. Natürlich kann und soll man ökonomische Modelle und ihre Annahmen kritisch hinterfragen. Aber dazu sollte man diese einfachen Modelle und die verwendeten Begriffe zumindest einmal verstanden haben. PS: Und erstaunlich viele Vorhersagen einfacher mikroökonomischer Modelle werden durch empirische Evidenz bestätigt.
Aus aktuellem Anlass ein kleines Beispiel aus Mikroökonomik: Toyz produziert Spielzeugautos und verkauft sie im Shop um € 5 pro Stück. Die Regierung findet das zu teuer und will, dass die Kunden höchstens € 3 dafür bezahlen müssen. Was kann sie nun tun? 1/5
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Miriam Rehm sagt bei @JungNaiv @TiloJung gerade, dass die Vermoegensungleichheitsforschung erst mit Thomas Pikettys Das Capital im 21. Jahrhundert angefangen habe. Ich empfehle dieser Pluralen Oekonomin mal etwas Dogmengeschichte zu studieren.
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Der Artikel beginnt mit Webers Forderung nach Preisdeckeln und präsentiert Melonis Politik als praktisches Beispiel. Nur: Meloni führt gar keinen Strompreisdeckel ein, sondern subventioniert Gas für die Stromerzeugung. Der Strompreis bildet sich weiterhin am Markt. Das ist nicht bloß ein semantischer Unterschied, sondern ökonomisch ein völlig anderes Instrument.
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„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus‘ – nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus‘“, nach Ignazio Silone.
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Es ist dann doch erstaunlich, wenn ausgerechnet der Comedian @oliverpocher in einer politischen Diskussion im @talkimhangar7 der vernünftigste Teilnehmer ist – von @susannschroeter einmal abgesehen. #TalkImHangar7 servustv.com/de/page/AAXLUY0…
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Martin Halla retweeted
These debates aren’t unique to economics. Across philosophy, sociology and political science, the relationship between activism and epistemic standards is contested. Economics just gives that conflict a particularly visible orthodox/heterodox vocabulary.
Why does Econ have an orthodox/heterodox divide while other social sciences do not? It's not like Poli. Sci. doesn't have similar methodological camps, theoretical traditions, or debates about doing activism vs. science.
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🇦🇹 Österreich produziert längst enorme Mengen an #Gesundheitsdaten. Bin gespannt, was die Allgemeinmediziner heute von unseren Ideen für deren bessere Nutzung halten.
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Lets‘s correlate this with subsequent earnings.
The most and least difficult subjects at Penn, according to student reviews:
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🇦🇹 Universitätsbudgets — Wissenschaftsministerin Holzleitner sagt in der ZiB 2, die Unis sollen autonom entscheiden, wo sie sparen (siehe Link unten). Das wird kaum ohne Personalabbau gehen. Arbeitsrechtlich ist es aber schwierig, sich gezielt von wenig produktiven Mitarbeitern zu trennen. Gespart wird daher wohl vor allem durch Nichtnachbesetzungen und auslaufende Verträge – nicht unbedingt nach Leistung. Auf der Einnahmenseite haben die Unis ebenfalls kaum Spielraum. Hat jemand andere kreative Ideen? youtube.com/watch?v=0m7mdSwJ…
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Why does this keep happening
It is a strange world. Because 5.7 million people live in three small Baltic countries (whose total size is less than a Chinese Tier II city). and whose half of the population lives in Europe, and another third are Russians who cannot get citizenship, and because they have traumas and bad memories of the Soviet rule, the entire world of 8 billion people should go into a nuclear apocalypse and die.
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Es hat nicht lange gedauert, bis uns angesichts der Plünderungen in 🇫🇷 Frankreich die erste Uniprofessorin (Soziologie, surprise, surprise!) erklärt, dass es sich dabei offenbar um notwendige Kollateralschäden der Revolution handelt. Endlich ordnet das jemand wissenschaftlich ein!
La femme qui affirme les yeux dans les yeux à une mère de famille que les menaces de pillage et de viol qu’elle a subies sont un « dégât collatéral » de la révolution nécessaire s’appelle Bettina Zourli,❗️professeur à Rennes 2❗️, militante anti « instinct maternel ».
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Jahrelang war die Inflation das beherrschende Thema. Beim Schönreden der Uni-Budgets ist die Politik plötzlich überzeugt: Ein Euro ist ein Euro. Seit 2013.
Die Uni-Budgets sind seit 2013 stark angestiegen. Aktuell reden wir nicht von Kürzungen, sondern von einer Abflachung des Anstiegs bzw. einer Stagnation auf hohem Niveau. Das halte ich in einer Zeit, wo es in anderen Bereichen echte Kürzungen gibt, für vertretbar.
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Wenn man sich die Kommentare unter diesem Artikel durchliest, entdeckt man schnell, dass die mediale Aufmerksamkeit für Isabella Weber in erster Linie von Journalisten wie @ASzigetvari ausgeht und sich nicht einmal mit den politischen Zielen der linken Leserschaft deckt.
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Replying to @ASzigetvari
Es gibt eine sehr große Zahl an deutschsprachigen Wirtschaftswissenschaftern an weit besseren US-Unis mit viel einflussreichen und wichtigeren Publikationen. Noch nie hat @derStandardat sich mit deren Thesen auseinander gesetzt.
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.@derStandardat veröffentlicht grad am laufenden Band Blödsinn. @ASzigetvari erklärt das mit "kontroversen Stimmen" eine Bühne bieten. Als ob das an sich wertvoll sei. Was kommt als nächstes? Dagmar Belakowitsch über Impfungen? Martin Sellner über Jugendkultur? False Balance.
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Die ökonomische Ahnungslosigkeit mancher linker Journalisten in 🇩🇪🇦🇹 und ihre Ignoranz gegenüber dem in der peer-reviewten Fachliteratur dokumentierten Forschungsstand werden meist nur noch von ihrer Hybris übertroffen.
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Nicht einmal grundlegende ökonomische Begriffe werden auseinandergehalten. Wie soll auf dieser Basis überhaupt eine wirtschaftspolitische Debatte geführt werden?xitter.cf/schieritz/status/21118…
Nur dass die Entscheidung für oder gegen Preisdeckel halt am Ende eine normative ist oder welche Wissenschaft soll hier was beweisen ?
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Es stellt sich die Frage, ob man derart hanebüchene ökonomische Aussagen überhaupt noch kommentieren sollte. Aber ja, ich habe es getan. Gerade weil das Momentum Institut zu einem erheblichen Teil aus öff. Mitteln finanziert wird, kommt der Third Mission öff. Universitäten umso größere Bedeutung zu. Ich frage mich ernsthaft, wie man mit einem abgeschlossenen Ökonomiestudium eine derart weitreichende kausale Interpretation rein deskriptiver Zahlen guten Gewissens vertreten kann. Hier der Originalbeitrag von @OliverPicek, aus dem das links abgebildete Meme stammt: moment.at/story/frauenpensio… Auf LinkedIn findet sich übrigens auch eine Replik von AMS-Chef Johannes Kopf.
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