
ALT Schwarz-weiß-Porträt von Maria Fenski von der Seite. Ordentlich zum Scheitel gekämmtes Haar, dunkele Augen. Frau Fenski trägt einen Pelz. Zeitpunkt der Aufnahme unbekannt.

ALT Die Malerin Hannah Bischoff hat den Verlust ihrer Großmutter durch einen „Euthanasie“-Mord in einem großen Bilderzyklus bearbeitet und auf ganz persönliche Weise dokumentiert. Dieses Gemälde ist Teil des Zyklus. Es ist ist verschiedenen Blau-Tönen gehalten und zeigt 3 Personen von hinten, die vor einer Gebäudelandschaft stehen.

ALT Schwarz-weiß-Porträt von Maria Fenski von der Seite. Ordentlich zum Scheitel gekämmtes Haar, dunkele Augen. Frau Fenski trägt einen Pelz. Zeitpunkt der Aufnahme unbekannt.

ALT Die Malerin Hannah Bischoff hat den Verlust ihrer Großmutter durch einen „Euthanasie“-Mord in einem großen Bilderzyklus bearbeitet und auf ganz persönliche Weise dokumentiert. Dieses Gemälde ist Teil des Zyklus. Es ist ist verschiedenen Blau-Tönen gehalten und zeigt 3 Personen von hinten, die vor einer Gebäudelandschaft stehen.
![Stana Schenck: Menschen mit Behinderung und psychischen Beeinträchtigungen wurden von den Nazis systematisch verfolgt und ermordet. Über diesen Teil der NS-Verbrechen wurde lange geschwiegen. Die partizipative Erarbeitung von Biografien von Opfern für ein Theaterstück schafft einen nachhaltigen Zugang zum historischen Wissen und zum Gedenken. Theatergruppen können über Geschichte und ihre Wirkung bis in die Gegenwart reflektieren. [...] Das Projekt „andersartig gedenken“ haben wir 2012 als Angebot der Plattform „gedenkort-T4.eu“ für junge Menschen entwickelt, Gedenken mitzugestalten. Seit 2016 wird der Wettbewerb vom Förderkreis Gedenkort T4 e.V. getragen.](https://pbs.twimg.com/media/GsBcu1aXAAAOTit.jpg?name=small&format=webp)
ALT Stana Schenck: Menschen mit Behinderung und psychischen Beeinträchtigungen wurden von den Nazis systematisch verfolgt und ermordet. Über diesen Teil der NS-Verbrechen wurde lange geschwiegen. Die partizipative Erarbeitung von Biografien von Opfern für ein Theaterstück schafft einen nachhaltigen Zugang zum historischen Wissen und zum Gedenken. Theatergruppen können über Geschichte und ihre Wirkung bis in die Gegenwart reflektieren. [...] Das Projekt „andersartig gedenken“ haben wir 2012 als Angebot der Plattform „gedenkort-T4.eu“ für junge Menschen entwickelt, Gedenken mitzugestalten. Seit 2016 wird der Wettbewerb vom Förderkreis Gedenkort T4 e.V. getragen.
![Stana Schenck: Zusammenhalt in Vielfalt bedeutet für mich aktiv füreinander eintreten. Diskriminierung ist ein Handlungsmuster, das wir nur bewusst durch Bildung aufbrechen können (These 11). [...] Wohin Ausgrenzung führen kann, hat uns die Geschichte gezeigt. Daher darf die Auseinandersetzung mit der Geschichte nie abgeschlossen werden (These 13). Diese These halte ich für eine der wichtigsten.](https://pbs.twimg.com/media/GsBcwdLX0AAzePU.jpg?name=small&format=webp)
ALT Stana Schenck: Zusammenhalt in Vielfalt bedeutet für mich aktiv füreinander eintreten. Diskriminierung ist ein Handlungsmuster, das wir nur bewusst durch Bildung aufbrechen können (These 11). [...] Wohin Ausgrenzung führen kann, hat uns die Geschichte gezeigt. Daher darf die Auseinandersetzung mit der Geschichte nie abgeschlossen werden (These 13). Diese These halte ich für eine der wichtigsten.

ALT Stana Schenck, Mensch des Monats: Als Mensch mit Migrationsgeschichte und Mutter von Kindern mit diversen Lebensentwürfen, liegt es mir persönlich sehr am Herzen, in einer Gesellschaft zu leben, in der alle Menschen gleichberechtigt und willkommen sind. Menschen mit Behinderung, queere Menschen, Menschen unterschiedlicher Religionen und geografischer und ethnischer Herkünfte – alle brauchen einen sicheren und fördernden Lebensort. Das erfordert aktives prodemokratisches Handeln von jedem einzelnen Mitglied der Gesellschaft. Und es braucht inklusive Strukturen, die niemanden benachteiligen.
![Stana Schenck, Mensch des Monats: Mit meinem Mann Stefan Schenck gründete ich „inclution.org“ [...]. Wir machen uns stark für inklusive Strukturen im Übergang von der Schule in den Beruf für Menschen mit Behinderung. Dazu bilden wir Netzwerke vor Ort in Berlin und mit Organisationen aus anderen EU-Ländern. Überregional stärken wir auch inklusive politische Bildung mit Selbstvertreter*innen (Menschen mit Behinderung, die sich für ihre Rechte und Interessen einsetzen). Bundesweit schaffen wir Angebote für Schulen in den Bereichen der inklusiven Erinnerungskultur und Demokratiebildung.](https://pbs.twimg.com/media/GrYQBuGWwAAhRbg.jpg?name=small&format=webp)
ALT Stana Schenck, Mensch des Monats: Mit meinem Mann Stefan Schenck gründete ich „inclution.org“ [...]. Wir machen uns stark für inklusive Strukturen im Übergang von der Schule in den Beruf für Menschen mit Behinderung. Dazu bilden wir Netzwerke vor Ort in Berlin und mit Organisationen aus anderen EU-Ländern. Überregional stärken wir auch inklusive politische Bildung mit Selbstvertreter*innen (Menschen mit Behinderung, die sich für ihre Rechte und Interessen einsetzen). Bundesweit schaffen wir Angebote für Schulen in den Bereichen der inklusiven Erinnerungskultur und Demokratiebildung.

ALT Das Foto zeigt das Theaterstück "KÄTHE - ein Opfer der NS-"Euthanasie"-Verbrechen!" des Schulzentrums Geschwister -Scholl aus Bremerhaven. Die Szene zeigt das Schweigen der Mehrheitsgesellschaft nach 1945 zu den Morden an Menschen mit Behinderung. Das Stück gewann 2016 den 1. Preis #andersartiggedenkenonstage

ALT Das Foto zeigt einen Blick auf die blau gefärbte, gläserne Gedenkwand des "Gedenk- und Informationsortes für die Opfer der nationalsozialistischen 'Euthanasie'-Morde" in Berlin-Tiergarten. Die Wand zieht sich vom linken Bildrand nach rechts bis weit in den Bildhintergrund. Nadelbäume spiegeln sich in der durchsichtigen Wand, hinter der sich die Berliner Philharmonie befindet. Die Fassade des modernen, zeltartigen Baus ist in einem gelblichen, hellen Beige gehalten. Der Gehweg vor der gläsernen Wand bzw. vor der Berliner Philharmonie ist gepflastert, am linken Bildrand befindet sich zudem ein üppig grünender Laubbaum. Der Himmel im Bildhintergrund ist grau und dicht bewölkt.

ALT Das Foto zeigt einen Blick auf die Exponattafel zu Ehren von Wilhelmine Haußner und ihrer Familie am "Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen 'Euthanasie'-Morde" in Berlin-Tiergarten. Die Tafel zeigt ein Familienfoto und einen ergänzenden Informationstext zum Leben von Wilhelmine Haußner, die als Jugendliche unter dem Naziterror wegen ihrer Behinderung ermordet wurde. Die gläserne, blau gefärbte Gedenkwand des Ortes zieht sich durch den Bildhintergrund.





















